Die Geobine


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flache.jpg (4672 Byte) 18 Millionen km2

grbreite.jpg (9810 Byte) 1 600 Kilometer

tiefeeuropa.jpg (9040 Byte) 5 400 Kilometer

randmeer.jpg (14976 Byte) Beaufortsee, Barentsee, Laptewsee, Grönlandsee, Europäisches Nordmeer, Tschuktschensee

inseln.jpg (4271 Byte) Grönland, Svalbard-Archipel, Spitzbergen, Neusibirische Inseln, Königin-Elisabeth-Inseln, Franz-Joseph-Land

kanaleuropa.jpg (21602 Byte) Beringstraße zum Pazifik, Grönlandsee und Europäisches Nordmeer zum Atlantik

ao.jpg (10132 Byte) Norwegen, Rußland, Island, Kanada, USA, Finnland, Schweden, Dänemark (Grönland)

hafeneuropa.jpg (23992 Byte) Narvik (Norwegen), Murmansk und Archangelsk (beide Rußland)

Im Winter bedeckt drei Meter dickes Packeis das Wasser des Arktischen Ozeans. Auch im Sommer ist er zu einem Drittel zugefroren. Das raue Klima hält Wissenschaftler jedoch nicht von Forschungen im ewigen Eis ab.

Der Arktische Ozean ist nicht das gleiche wie die Arktis, sondern nur ein Teil von ihr. Denn als Arktis bezeichnet man die Region innerhalb des nördlichen Polarkreises am Nordpol der Erde, die Teile von Rußland, den USA (nämlich Alaska), Kanada, Dänemark (Grönland), Norwegen (Lappland und Spitzbergen), Schweden und Finnland umfaßt. Der Arktische Ozean ist der kleinste Ozean der Erde und wird auch Nordpolmeer oder Arktik genannt. Er und seine Randmeere (das sind unter anderem die Karasee, Laptewsee, Beaufortsee, Barentsee und Ostsibirische See) sind mit dem Pazifik über die Beringstraße verbunden. Diese trennt Alaska von Sibirien. Über die Grönlandsee und die Norwegische See hat der Arktische Ozean Zugang zum Atlantischen Ozean.

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Mehre größere Städte - darunter die Hafenstädte Narvik (in Norwegen), Murmansk und Archangelsk (Rußland) - sind nördlich des Polarkreises entstanden. Ihre Bewohner leben meist von Bodenschätzen, Fischfang und Schiffbau. Murmansk an der Barentssee verfügt über den einzigen im ganzen Jahr eisfreien Hafen am Arktischen Ozean. Darüber hinaus finden sich in der Region zahlreiche Forschungsstationen: bewegliche auf dem Packeis und feste auf dem Festland. Seit 1931 sind die Russen führend in der wirtschaftlichen Nutzung und Erforschung des Nordpolargebietes. Zu den leistungsfähigsten Polarforschungsschiffen der Welt gehört aber auch die "Polarstern" aus Deutschland.

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Obwohl sie das gleiche Land teilen, bilden die arktischen Völker keinen eigene Staat oder eine eigene Nation. Der 1996 gegründete Arktische Rat vereint aber die 8 betroffenen Staaten und fördert so die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Kultur.


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Um 875 entdeckten die Wikinger Grönland, ab 986 besiedelten sie es unter ihrem Anführer, Erik dem Roten. Bei Expeditionen im 19. Jahrhundert wurden unter anderem das Nordkap entdeckt. Ende des 16. Jahrhunderts entdeckte der Niederländer Willem Barents Spitzbergen und der Engländer John Davis suchte die Nordwestpassage zwischen Grönland und Kanada. 1610 forschte mit Henry Hudson ein weiterer Engländer nach dieser Meerenge und fand dabei eine Bucht, die seither seinen Namen trägt. Danach durchfuhr sein Landmann William Baffin die Davisstraße auf der Suche nach der Nordwestpassage. Die Beringstraße zwischen Rußland und Alaska gab der Däne Vitus Bering ihren Namen, der sie 1728 durchfuhr. 1903 suchte der Norweger Roald Amundsen den Nordpol, doch es war der Amerikaner Robert Peary, der ihn am 6. April 1909 erstmals erreichte.


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Polarlichter sind ganz eindrucksvolle farbige Leuchterscheinungen am Himmel. Sie entstehe, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die obersten Schichten der Erdatmosphäre treffen. Nordlichter kommen fast täglich und damit häufiger vor als Südlichter. Sie sind außerdem besser zu erkennen.

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