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| 86 600 km2, damit ist das Land auf Platz 111 von 197 Ländern | ||
| 8,5 Millionen | ||
| Baku | ||
| Aserbaidschanisch, Russisch | ||
| Kura, 1 515 Kilometer | ||
| Bazardüzü, 4 466 Meter | ||
| Manat |
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Die wichtigsten natürlichen Rohstoffe des Landes sind Erdöl und Erdgas. Die Hauptstadt Baku ist gleichzeitig das Zentrum der Industrie. Daneben werden Früchte, Walnüsse und Haselnüsse an das Ausland verkauft.

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Aserbaidschan hat einen Namen, der aus dem einheimischen Wort azer, "Feuer", und altiranisch baykan, "Wächter", zusammengesetzt ist. Er bezieht sich auf die Tempel der Feueranbeter, die früher in dem Gebiet zu finden waren.
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Aserbaidschan wurde zwar im Jahre 632 nach Christi von den Arabern erobert und blieb bis in das 11. Jahrhundert unter ihrer Herrschaft, hat aber in Sprache und Kultur mit seinen historischen Verbündeten, der Türkei, gemeinsam. Bevor Aserbaidschan im frühen 19. Jahrhundert von den Truppen des russischen Zaren erobert wurde, war es eine persische Provinz. Von 1918 bis 1920 war das Land unabhängig, wurde aber dann von sowjetischen Truppen eingenommen und besetzt. 1991 wurde Aserbaidschan wieder unabhängig. |
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Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 13,1°C.
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Das Nationalgericht Plow kann enttäuschend (mit pampigem Reis und fettem Hammelfleisch) oder vorzüglich ausfallen (duftend und würzig mit Pinienkernen, Gemüse und Trockenobst neben dem obligatorischen Reis und Fleisch). Manche Arten Plow enthalten Hühner- anstelle von Hammelfleisch und zusätzlich Kastanien. Schaschlik vom Grill ist beliebt, darunter Lyulya kebab, gewürztes Hackfleisch vom Lamm am Spieß, das oft an Straßenständen erhältlich ist. Mahlzeiten werden oft mit einer dickflüssigen Suppe wie etwa Piti eingeleitet, einem Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen, der in irdenen Töpfen auf kleiner Flamme im Ofen gegart und anschließend in denselben Gefäßen serviert wird. Dogva ist eine scharfe Joghurt- und Spinatsuppe mit Reis und Fleischklößchen. Stör kommt frisch und geräuchert auf den Tisch, und Kaviar kommt traditionell aus dem Kaspischen Meer.
In den Tschai Khanas (Teehäusern) sitzen ausschließlich Männer und trinken gezuckerten schwarzen Tee aus winzigen Gläsern.
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Es gibt eine allgemeine Schulpflicht von 6 bis 17 Jahren.
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| In Aserbaidschan gibt es eine lange Musiktradition. Besonders beliebt sind die Gesänge der "Ashugs", die sich bei ihren improvisierten Liedern auf der "Kobuze", einem Saiteninstrument, begleiten. |
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Aserbaidschan herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Das Geld in Aserbaidschan heißt Manat, das Kleingeld Gyapik. 100 Gyapik sind ein Manat. Ein 1000-Manat-Schein sieht so aus:

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Diese Fahne zu erklären ist recht schwer - aber ich versuche es mal. Der blaue Streifen soll die Verbindung mit den Turkvölkern zeigen. Das sind Gruppen von Menschen, die in Asien, aber auch in Europa leben und eine der Turksprachen (zum Beispiel Türkisch, aber auch Aserbaidschanisch oder Usbekisch) sprechen. Der rote Streifen in der Fahne soll den Fortschritt von Aserbaidschan bedeuten und der grüne ist die Farbe des Islam, der Glaubensrichtung, der die meisten Menschen in Aserbaidschan anhängen. Der achtzackige Stern steht für die verschiedenen Turkvölker. |
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