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| 82 Millionen km2, 106 Millionen km2 einschließlich der Randmeere | |
| 6 700 Kilometer | |
| 9 218 Meter | |
| Nordsee, Norwegisches Meer, Baffinbucht, Karibisches Meer | |
| Grönland, Island, Britische Inseln, Azoren und Madeira (gehören zu Portugal), Kanarische Inseln (Spanien) | |
| Straße von Gibraltar zum Mittelmeer, Panama-Kanal zum Pazifik | |
| Island, Norwegen, Irland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal | |
| Reykjavik, Dublin, Brest, Saint-Nazaire, La Coruna, Lissabon | |
| Nach dem Pazifik ist der Atlantik das größte Gewässer der
Erde und bedeckt ein Fünftel der Erdoberfläche. An seinem nördlichen Ende
zwischen Grönland und Norwegen ist er relativ schmal, nach Süden hin wird er deutlich
breiter. Im Nordatlantik liegen die großen europäischen Inseln: Island, die Britischen Inseln, die skandinavische Halbinsel mit Norwegen, Schweden und Finnland sowie Grönland, die größte Insel der Welt, die in der Erdkunde eigentlich zu Nordamerika gehört, aber Teil von Dänemark ist. Zu Grönland erfährst Du hier mehr. |
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Weiter im Süden, vor den Küsten Frankreichs, Portugals und Spaniens, sind die Inseln zum Teil erheblich kleiner und lassen so dem Meer mehr Platz.
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Der Atlantik, dessen Name von dem Riesen Atlas aus der griechischen Sage stammt, entstand vor rund 150 Millionen Jahren infolge der Trennung (man nennt das "Auseinanderdriften") zweier großer Erdplatten. An der Trennstelle bildete sich ein unterseeisches Gebirge, der Mittelatlantische Rücken. Der Atlantik trennt den europäischen und den afrikanischen Kontinent vom amerikanischen und wird jedes Jahr um einige Zentimeter größer. Seine gebogene Form, erinnert an ein "S".
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Das Wasser des Atlantischen Ozeans ist im Durchschnitt wärmer und salzhaltiger als das der anderen Ozeane. Es ist ständig in Bewegung, auf der Nordseite rotieren die Strömungen im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel dagegen gegen den Uhrzeigersinn. Dabei gibt es sowohl besonderes warme Strömungen, wie den Golfstrom, den nördlichen Äquatorialstrom oder den Brasilstrom, aber auch besonders kalte wie den Labradorstrom, den Kanarenstrom oder den Falklandstrom. Diese Strömungen haben einen ganz starken Einfluß auf das Wetter. |
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Während des 1. Jahrtausend wagten sich nur die Wikinger auf den Nordatlantik. Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert entdeckten und besiedelten sie Grönland und erreichten von dort aus sogar den amerikanischen Kontinent. Weiter südlich, im Mittelmeer, segelten die Händler nur entlang der Küsten Nordafrikas und Europas.
| Erst im 15. Jahrhundert umsegelten die Portugiesen
das sogenannte "Kap der Guten Hoffnung". Das heißt so, weil die Portugiesen
damals glaubten, den Seeweg nach Indien entdeckt zu haben. Aber sie irrten sich... Kurz nach den Portugiesen landete Kolumbus auf den Antillen und es begann das Jahrhundert der großen Entdeckungen. Damals beherrschten die Spanier und die Portugiesen den Atlantik, bis Ende des 16. Jahrhundert die Engländer dank ihrer hervorragenden Flotte die Vorherrschaft erlangten. Den Forschern folgten die Kaufleute und es begann ein schwunghaften "Dreieckshandel": europäische Schiffe brachten afrikanische Sklaven nach Amerika und kehrten zurück nach Europa mit Gütern und Waren. |
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Als sich ab 1850 erste Segel- und dann Dampfschiffe durch den Atlantik schipperten, gewann die Passagierschifffahrt an Bedeutung. Hunderttausende von Europäern wanderten nach Amerika aus. Nach dem Ersten Weltkrieg büßte Großbritannien seine Vorherrschaft auf dem Ozean ein.
| Das 20. Jahrhundert war das Zeitalter der Flugzeuge: 1927
überquerte der Amerikaner Charles Lindbergh als erster Mensch mit dem Flugzeug in 33
Stunden den Atlantik von New York nach Paris. 1930 beförderte Jean Mermoz an Bord eines
Wasserflugzeuges 130 Kilogramm Post von Senegal nach Brasilien. Inzwischen ist der Atlantik ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden: er verfügt über rund 50 Prozent der weltweiten Fischbestände. |
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Der Leuchtturm "La Vieille", was übersetzt "Die Alte" heißt, steht mitten im Atlantik vor der Landspitze Pointe de Raz in der Bretagne, einer Landschaft in Frankreich. Die felsige Landschaft dort ist typisch für die Atlantikküste. Sie wechselt sich ab mit breiten Sandstränden wie die an der Südküste von Frankreich. Oft befinden sich auch Klippen in der Küstennähe - Untiefen im Wasser durch Felsen, die meist dicht unter der Wasseroberfläche liegen. |
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Die wirtschaftliche Ausbeutung der Ozeane hat auch Gefahren. Regelmäßig laufen Öltanker in Küstennähe auf Grund und verursachen sehr große Umweltschäden. Ob wegen Steuerfehler, Stürmen oder zu alten Schiffen - die Auswirkungen eines solchen Unfalles sind meist riesengroß: verschmutzte Sandstrände und Felsküsten sowie unzählige tote Vögel, Fische und andere Tiere.
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