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| 112 622 km2, damit ist das Land auf Platz 100 von 197 Ländern |
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| 8,7 Millionen | ||
| Porto Novo | ||
| Französisch, Ewe, Bariba, Yoruba | ||
| Niger | ||
| Mont Tanekas, 641 Meter | ||
| CFA-France |
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| Benin liegt am Golf von Guinea und grenzt westlich an Togo, an
Burkina Faso und Niger im Norden und Nigeria im Osten. Die Küste von Benin wird von Salzwasserseen gesäumt. Kleine Orte an diesen Seen und historische Paläste aus der Zeit des alten Königreiches machen Benin zu einem beliebten Reiseziel für Touristen. |
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Das bis 1975 unter dem Namen Dahomey bekannte Benin war seit dem 12. Jahrhundert ein mächtiges Königreich. Um das Jahr 1850 kam das Land unter dem Einfluß von Frankreich und wurde 1899 Teil von Französisch-Westafrika. Im Jahr 1900 wurde der letzte König, er hieß Ago Li Ago, vom Thron vertrieben und das Land wurde zur französischen Kolonie Dahomey. Das blieb Benin bis 1960 - da erst bekam das Land seine Unabhängigkeit zurück.
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Sklaven gab es in Afrika schon lange bevor die ersten Weißen den schwarzen Kontinent betraten. Sklaven wurden den Fremden dort sogleich zum Kauf angeboten. Daraus entwickelte sich ein grausamer Handel mit Millionen von Menschen, die meist von der afrikanischen Westküste nach Amerika verschleppt wurden. Ein glänzendes Geschäft war das nicht nur für die portugiesischen, holländischen und englischen Händler - sondern auch für die afrikanischen "Lieferanten", darunter die Könige von Abomey. |
Jahrhunderte lang schöpften sie viel Reichtum und Macht aus diesem Handel, bis er Ende des 19. Jahrhunderts weltweit verboten wurde. Heute zeugen nur noch die Ruinen ihrer Paläste aus Lehm vom Prunk jener Könige - und von ihrer großen Grausamkeit beim Umgang mit den Sklaven. So hatte zum Beispiel der Thron des Königs auf vier abgeschlagenen Köpfen von Sklaven zu stehen. Recht bescheiden geht es dagegen beim heute amtierenden König von Abomey zu, der für Geld gern mit seinem Hofstaat vor Touristen auftritt. An das Thema Sklaverei möchte in Abomey weder der König noch sonst jemand erinnert werden.
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Der Norden ist mit Mischwald und Savanne bedeckt und hat eine artenreiche Tierwelt, darunter Leoparden, Hyänen, Antilopen, Elefanten und Affen.
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Das Geld in Benin heißt CFA-Franc. Ein 10 000-Franc-Schein sieht so aus:

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Grün steht für Hoffnung, Rot für die Tapferkeit der Vorfahren und Gelb für den Reichtum des Landes an Bodenschätzen. |
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