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| 1 098 581 km2, damit ist das Land auf Platz 27 von 197 Ländern | ||
| 9,4 Millionen | ||
| Sucre | ||
| Spanisch, Quecha, Aymar | ||
| Nevado Sajama, 6 542 Meter | ||
| Boliviano |
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| Bolivien liegt im Herzen Südamerikas und hat keinen Zugang zum
Meer. Das Land verfügt über eine reiche kulturelle Tradition und große Ressourcen, aber
seine geographische Lage erschwert die wirtschaftliche Entwicklung. Fast die Hälfte aller Bolivianer sind Kleinbauern. Viele von ihnen sind sehr arm und ernten gerade genug, um sich und ihre Familien zu ernähren. |
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Bolivien, wegen seiner Lage hoch in den Anden auch als "Dach der Welt" bezeichnet, gehörte zur Inka-Kultur, bevor es 1538 von den Spaniern erobert wurde. Das damals noch als Oberperu bezeichnete Land blieb unter spanischer Herrschaft, bis es 1825 durch den Revolutionsführer Simon Bolivar (Bild) befreit wurde- Bolivar hatte bereits sein Heimatland Venezuela (1821), Kolumbien und Ecuador (1822) sowie Peru (1824) von der spanischen Herrschaft befreit. |
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Oft wird in Atlanten und Nachschlagewerken La Paz als Hauptstadt Boliviens bezeichnet. Das ist falsch. Die offizielle, per Verfassung festgelegte Hauptstadt des Landes ist Sucre, während La Paz "nur" der Regierungssitz ist.
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Das Fuerte de Samaipata (Festung von Samaipata) ist eine Ruine der Inkas in Bolivien. El Fuerte de Samaipata liegt auf einem Berggipfel 1 950 m hoch in den Ausläufern der Cordillera Oriental (östliche Anden). Die Anlage befindet sich in der Nähe der Kleinstadt Samaipata, ungefähr 120 Kilometer südwestlich von Santa Cruz de la Sierra.
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Die Anlage von el Fuerte de Samaipata umfaßt um die 40 Hektar und besteht aus einem etwa 200 Meter langen und 40 Meter breiten Sandsteinfelsen und einem südlich des Felsens gelegenen Plateau. In den Sandsteinfelsen sind zahllose Linien, Kanäle, Stufen, Figuren und Tierdarstellungen eingemeißelt, darunter auch zwei lange, parallele Kanäle, die genau in Ost-West-Richtung verlaufen. Auf dem Plateau südlich des Felsens fanden Archäologen zahlreiche Siedlungsreste aus der Zeit bis zu 1.500 Jahre vor Christi. Am südlichen Rand der Anlage liegt ein tiefes, schachtartiges Loch (El Hueco), dessen Entstehung und Bedeutung unklar ist. |
Der Zweck der Anlage war lange unklar. Die ersten spanischen Entdecker vermuteten wegen der getarnten Lage auf einem Gipfel eine Festungsanlage, woher die heutige Bezeichnung el Fuerte rührt. Später wurde unter anderem vermutet, die Kanäle hätten zum Waschen von Gold gedient. Der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken deutete die beiden parallelen Ost-West-Kanäle als Startrampe für UFOs.
Auch wenn die Bedeutung der Darstellungen im einzelnen nach wie vor nicht vollständig geklärt ist, besteht heute Einigkeit, dass es sich um eine Zeremonialstätte der Inka handelt.
| Potosí ist ein lebendiges Erbe der Menschheit. Es besteht aus einem kegelförmigen Berg in den Anden Boliviens, in dem es einmal die reichsten Silberminen der Welt gab. Am Fuß des Berges befindet sich die Stadt Potosí mit einem kunstvollen Bewässerungssystem und Aufbereitungsanlagen für das Silbererz. Im 17. Jahrhundert war die Blütezeit dieser Stadt. Da war Potosí wegen seines Silbers so bedeutend wie London, Paris oder Berlin. |
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Dieser Prunk der Kolonialherren kann nicht erhalten werden, die Stadt verfällt langsam. Auch wenn es hier keine Zwangsarbeit mehr gibt, suchen jeden Tag 4000 Indios auf primitive Weise nach den Resten von Silber, Zinn und Blei, denn eine andere Arbeit gibt es hier für sie nicht.
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Der Nationalpark Noel Kempff Mercado ist ein Schutzgebiet im Amazonasbecken in Bolivien. Der Nationalpark liegt im Nordosten des Landes im Departamento Santa Cruz an der Grenze zu Brasilien und wurde 1979 gegründet.
Der Nationalpark hat eine Fläche von 1 523 446 Hektar und besteht aus einem Teil des Huanchaca-Hochplateus (750 Meter hoch) und des umgebenden Tieflands (200 Meter hoch). Der Park ist größtenteils sehr wasserreich und von vielen Flüssen mit Wasserfällen und Übeschwemmungsgebieten durchzogen. Die Pflanzenwelt reicht von tropischem Regenwald über Trockenwald bis zu Savannen. Durch die hohe Vielfalt an Lebensräumen auf einem kleinen Gebiet ist der Park ungewöhnlich artenreich, neben den 4000 Pflanzen- und zahlreichen Insektenarten sind 139 Säugetier-, 621 Vogel-, 75 Reptilien-, 62 Amphibien- und 250 Fischarten bekannt.
Der Park trug zunächst den Namen Huanchaca-Nationalpark und wurde 1988 zu Ehren des Biologen Professor Noel Kempff Mercado umbenannt, der sich um die Gründung des Parks verdient gemacht hatte und der 1986 bei einer Forschungsmission im Park von Drogenschmugglern ermordet worden war.
Der Bericht einer Expedition in das außergewöhnliche Gebiet des heutigen Parks im Jahre 1910 inspirierte den Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Roman The lost World (Die vergessene Welt).

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Die Pflanzenwelt variiert entsprechend den klimatischen Gegebenheiten stark: im Hochland nimmt die Dichte der Vegetation nach Süden hin immer weiter ab. Vorwiegend wachsen hier Hartgräser, Dornsträucher und Kaktee. Währen die Westkordillere kaum Wälder aufweist, sind die niederschlagreichen Osthänge der Zentralkordillere mit Berg- und Nebelwäldern bewachsen. In den Tälern der Yunga sind Chinarinden- und Kautschukbäume weit verbreitet. Das Tiefland ist von tropischem Regenwald geprägt. Er geht nach Süden in eine Savanne mit Galeriewald an den Flüssen über. |
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Die bolivianische Küche ist unverwechselbar gut. Nationalgerichte sind Empanada Salteña (Fleisch, Schnittlauch, Rosinen, Kartoffeln, scharfe Soße und Paprika in Teig gebacken), Lomo Montado (zartes Steak mit zwei Eiern, garniert mit Reis und gebratener Banane als Beilage), Picante de Pollo (Hähnchen, Bratkartoffeln, Reis und Salat mit Chili), Chuño (gefriergetrocknete Kartoffeln, die in Chairo-Suppe gekocht werden) und Lechón al Horno (Spanferkel mit Süßkartoffeln und Kochbananen).
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Fußball ist die beliebteste Sportart. Forellenangeln ist besonders beliebt.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Bolivien herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = cero Eins (ein,eine) = uno Zwei = dos Drei = tres Vier = cuatro Fünf = cinco Sechs = seis Sieben = siete Acht = ocho Neun = nueve Zehn = diez |
Ja = Sí Nein = No Danke = Gracias Vielen Dank = Muchas gracias Bitte schön = De nada Bitte = Por favor Entschuldigen Sie = Discúlpeme Guten Tag = Hola Auf Wiedersehen = Adios tschüß = Hasta luego Guten Morgen = Buenos días Guten Tag = Buenas tardes Guten Abend = Buenas noches Gute Nacht = Buenas noches |
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Das Geld in Bolivien heißt Boliviano, das Kleingeld Centavos. 100 Centavos sind ein Boliviano. Ein 100-Boliviano-Schein sieht so aus:

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