Die Geobine


Du befindest Dich hier: GeoBine --> Südamerika --> Bolivien


bolivien.jpg (2988 Byte)

0232.gif (7346 Byte)

bolivien.jpg (15212 Byte)


Größe 1 098 581 km2, damit ist das Land auf Platz 27 von 197 Ländern
Einwohnerzahl 10.461 Millionen
Hauptstadt Sucre
Sprachen Spanisch, Quecha, Aymar
Höchster Berg Nevado Sajama, 6 542 Meter
Währung Boliviano

bolivien_land.jpg (13412 Byte) bolivien.png (9820 Byte)

land.jpg (3227 Byte)

Bolivien liegt im Herzen Südamerikas und hat keinen Zugang zum Meer. Das Land verfügt über eine reiche kulturelle Tradition und große Ressourcen, aber seine geographische Lage erschwert die wirtschaftliche Entwicklung.

Fast die Hälfte aller Bolivianer sind Kleinbauern. Viele von ihnen sind sehr arm und ernten gerade genug, um sich und ihre Familien zu ernähren.

bolivientiah.jpg (57277 Byte)


warum.jpg (8099 Byte)

Der Landesname geht auf den Unabhängigkeitskämpfer und ersten Präsidenten Simon Bolivar (er hat von 1783 bis 1830 gelebt) zurück.


geschichte.jpg (9184 Byte)

bolivar.jpg (8051 Byte) Bolivien, wegen seiner Lage hoch in den Anden auch als "Dach der Welt" bezeichnet, gehörte zur Inka-Kultur, bevor es 1538 von den Spaniern erobert wurde. Das damals noch als Oberperu bezeichnete Land blieb unter spanischer Herrschaft, bis es 1825 durch den Revolutionsführer Simon Bolivar (Bild) befreit wurde- Bolivar hatte bereits sein Heimatland Venezuela (1821), Kolumbien und Ecuador (1822) sowie Peru (1824) von der spanischen Herrschaft befreit.

richtighaupt.jpg (7487 Byte)

Oft wird in Atlanten und Nachschlagewerken La Paz als Hauptstadt Boliviens bezeichnet. Das ist falsch. Die offizielle, per Verfassung festgelegte Hauptstadt des Landes ist Sucre, während La Paz "nur" der Regierungssitz ist.


ufos.jpg (5371 Byte)

Das Fuerte de Samaipata (Festung von Samaipata) ist eine Ruine der Inkas in Bolivien. El Fuerte de Samaipata liegt auf einem Berggipfel 1 950 m hoch in den Ausläufern der Cordillera Oriental (östliche Anden). Die Anlage befindet sich in der Nähe der Kleinstadt Samaipata, ungefähr 120 Kilometer südwestlich von Santa Cruz de la Sierra.

fuerte.jpg (644208 Byte) Die Anlage von el Fuerte de Samaipata umfaßt um die 40 Hektar und besteht aus einem etwa 200 Meter langen und 40 Meter breiten Sandsteinfelsen und einem südlich des Felsens gelegenen Plateau. In den Sandsteinfelsen sind zahllose Linien, Kanäle, Stufen, Figuren und Tierdarstellungen eingemeißelt, darunter auch zwei lange, parallele Kanäle, die genau in Ost-West-Richtung verlaufen. Auf dem Plateau südlich des Felsens fanden Archäologen zahlreiche Siedlungsreste aus der Zeit bis zu 1.500 Jahre vor Christus. Am südlichen Rand der Anlage liegt ein tiefes, schachtartiges Loch (El Hueco), dessen Entstehung und Bedeutung unklar ist.

Der Zweck der Anlage war lange unklar. Die ersten spanischen Entdecker vermuteten wegen der getarnten Lage auf einem Gipfel eine Festungsanlage, woher die heutige Bezeichnung el Fuerte rührt. Später wurde unter anderem vermutet, die Kanäle hätten zum Waschen von Gold gedient. Der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken deutete die beiden parallelen Ost-West-Kanäle als Startrampe für UFOs.

Auch wenn die Bedeutung der Darstellungen im einzelnen nach wie vor nicht vollständig geklärt ist, besteht heute Einigkeit, dass es sich um eine Zeremonialstätte der Inka handelt.


silber.jpg (7153 Byte)

Potosí ist ein lebendiges Erbe der Menschheit. Es besteht aus einem kegelförmigen Berg in den Anden Boliviens, in dem es einmal die reichsten Silberminen der Welt gab. Am Fuß des Berges befindet sich die Stadt Potosí mit einem kunstvollen Bewässerungssystem und Aufbereitungsanlagen für das Silbererz. Im 17. Jahrhundert war die Blütezeit dieser Stadt. Da war Potosí wegen seines Silbers so bedeutend wie London, Paris oder Berlin.

bolivien_potosi.jpg (17779 Byte)

Dieser Prunk der Kolonialherren kann nicht erhalten werden, die Stadt verfällt langsam. Auch wenn es hier keine Zwangsarbeit mehr gibt, suchen jeden Tag 4000 Indios auf primitive Weise nach den Resten von Silber, Zinn und Blei, denn eine andere Arbeit gibt es hier für sie nicht.


vergessenewelt.jpg (6789 Byte)

Der Nationalpark Noel Kempff Mercado ist ein Schutzgebiet im Amazonasbecken in Bolivien. Der Nationalpark liegt im Nordosten des Landes im Departamento Santa Cruz an der Grenze zu Brasilien und wurde 1979 gegründet.

Der Nationalpark hat eine Fläche von 1 523 446 Hektar und besteht aus einem Teil des Huanchaca-Hochplateus (750 Meter hoch) und des umgebenden Tieflands (200 Meter hoch). Der Park ist größtenteils sehr wasserreich und von vielen Flüssen mit Wasserfällen und Übeschwemmungsgebieten durchzogen. Die Pflanzenwelt reicht von tropischem Regenwald über Trockenwald bis zu Savannen. Durch die hohe Vielfalt an Lebensräumen auf einem kleinen Gebiet ist der Park ungewöhnlich artenreich, neben den 4000 Pflanzen- und zahlreichen Insektenarten sind 139 Säugetier-, 621 Vogel-, 75 Reptilien-, 62 Amphibien- und 250 Fischarten bekannt.

Der Park trug zunächst den Namen Huanchaca-Nationalpark und wurde 1988 zu Ehren des Biologen Professor Noel Kempff Mercado umbenannt, der sich um die Gründung des Parks verdient gemacht hatte und der 1986 bei einer Forschungsmission im Park von Drogenschmugglern ermordet worden war.

Der Bericht einer Expedition in das außergewöhnliche Gebiet des heutigen Parks im Jahre 1910 inspirierte den Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Roman The lost World (Die vergessene Welt).

mercado.jpg (118621 Byte)


klima.jpg (3565 Byte)

Im Hochland der Anden herrscht tropisches Höhenklima mit winterlichen Nachtfrost.. Im Westen fallen nur 25 mm Niederschlag im Jahr. In den heißen Niederungen des Ostens regnet es im Sommer am meisten.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 6 6 6 4 3 1 1 2 3 4 6 6
Max. Temp °C 17 17 18 18 18 17 17 17 18 19 19 18
Feuchtigkeit % - - - - - - - - - - - -
Regentage 21 18 16 9 5 2 2 4 9 9 11 18

pflanzen.jpg (4259 Byte)

bolivien.jpg (27539 Byte) Die Pflanzenwelt variiert entsprechend den klimatischen Gegebenheiten stark: im Hochland nimmt die Dichte der Vegetation nach Süden hin immer weiter ab. Vorwiegend wachsen hier Hartgräser, Dornsträucher und Kaktee. Währen die Westkordillere kaum Wälder aufweist, sind die niederschlagreichen Osthänge der Zentralkordillere mit Berg- und Nebelwäldern bewachsen. In den Tälern der Yunga sind Chinarinden- und Kautschukbäume weit verbreitet. Das Tiefland ist von tropischem Regenwald geprägt. Er geht nach Süden in eine Savanne mit Galeriewald an den Flüssen über.

tiere.jpg (3279 Byte)

In der Tierwelt Boliviens gehören Vikunjas, Guanakos und Gürteltiere zu den größeren Säugern der Hochebene. In den Anden ist der Kondor, die größte Geierart, anzutreffen. Das östliche Tiefland bietet u.a. Pekari (Nabelschwein), Großem Ameisenbär, Ozelot, Tapir und 18 Affenarten Lebensraum, darunter mit dem Springtamarin eine der kleinsten Affenarten der Welt. Der Brillenbär, die einzige Bärenart Südamerikas, ist vom Aussterben bedroht. Zu den seltenen Tieren gehört auch die Gelbwollbeutelratte.


essen.jpg (3613 Byte)

Die bolivianische Küche ist unverwechselbar gut. Nationalgerichte sind Empanada Salteña (Fleisch, Schnittlauch, Rosinen, Kartoffeln, scharfe Soße und Paprika in Teig gebacken), Lomo Montado (zartes Steak mit zwei Eiern, garniert mit Reis und gebratener Banane als Beilage), Picante de Pollo (Hähnchen, Bratkartoffeln, Reis und Salat mit Chili), Chuño (gefriergetrocknete Kartoffeln, die in Chairo-Suppe gekocht werden) und Lechón al Horno (Spanferkel mit Süßkartoffeln und Kochbananen).


sport.jpg (3594 Byte)

Fußball ist die beliebteste Sportart. Forellenangeln ist besonders beliebt.


singen.jpg (7823 Byte)

Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Bolivien herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:

Volksmusik


gesprochen.jpg (8626 Byte)

Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.

Null = cero
Eins (ein,eine) = uno
Zwei = dos
Drei = tres
Vier = cuatro
Fünf = cinco
Sechs = seis
Sieben = siete
Acht = ocho
Neun = nueve
Zehn = diez
Ja = Sí
Nein = No
Danke = Gracias
Vielen Dank = Muchas gracias
Bitte schön = De nada
Bitte = Por favor
Entschuldigen Sie = Discúlpeme
Guten Tag = Hola
Auf Wiedersehen = Adios
tschüß = Hasta luego
Guten Morgen = Buenos días
Guten Tag = Buenas tardes
Guten Abend = Buenas noches
Gute Nacht = Buenas noches

geld.jpg (3364 Byte)

Das Geld in Bolivien heißt Boliviano, das Kleingeld Centavos. 100 Centavos sind ein Boliviano. Ein 100-Boliviano-Schein sieht so aus:

blivine_geld.jpg (47962 Byte)


fahne.jpg (11318 Byte)

bolivien.png (2595 Byte) Das Rot steht für die Tapferkeit der bolivianischen Soldaten, das Gelb für den Reichtum an Mineralschätzen und das Grün für die Fruchtbarkeit des Landes.

staat.jpg (11399 Byte)

bolivien.png (227605 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

In der Mitte siehst Du den Silberberg von Potesi. Davor steht ein Alpaka, ein für Bolivien typisches Tier, eine Weizengarbe und einen Brotfruchtbaum. All diese Dinge stehen für den Artenreichtum des Landes. Die 10 Sterne symbolisieren die 9 Verwaltungsbezirke Boliviens. Der zehnte Stern erinnert an die Region de Antofagasta, die 1879 an Chile verloren ging und auf die Bolivien noch heute Anspruch erhebt. Die Waffen über dem Berg erinnern an den Willen der Bolivianer, ihr Land zu verteidigen. Der Vogel ist ein Andenkondor.


hymne.jpg (7208 Byte)

hymne.gif (3817 Byte) Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du die Hymne dieses Landes hören.

Du befindest Dich hier: GeoBine --> Südamerika --> Bolivien

Suche Impressum Kontakt Gästebuch Entdecker Lexikon Rekorde