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| 9 572 900 km2, damit ist das Land auf Platz 4 von 197 Ländern |
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| 1,312 Milliarden | ||
| Peking | ||
| Hochchinesisch, diverse chinesische Dialekte (u.a. Fujian, Hakka), 55 weitere Sprachen | ||
| Jangtsekiang, 6 300 Kilometer | ||
| Mount Everest, 8 844 Meter | ||
| Yuan |


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China ist das viertgrößte Land der Erde. Es nimmt fast ein Viertel der asiatischen Landmasse ein und grenzt an 14 Staaten. Es ist mit mehr als einer Milliarden Menschen - fast einem Fünftel der Weltbevölkerung - auch das bevölkerungsreichste Land der Erde.
Die Landschaften Chinas unterscheiden sich je nach Region sehr stark: im Norden liegen trockene Wüsten, im Westen und Süden Gebirge und Mittelchina ist eine riesige Schwemmlandebene.
In China lebt fast ein Viertel der gesamten Weltbevölkerung. Jedes Jahr nimmt die Einwohnerzahl Chinas um 17 Millionen Menschen zu. Um das zu verhindern und zu kontrollieren, werden Familien mit nur einem Kind bei der Wohnungssuche und der medizinischen Versorgung bevorzugt.
Einer von vier Chinesen lebt in einer Großstadt, der Rest auf dem Lande. Jedes Jahr stellen chinesische Fabriken 17 500 000 Fahrräder her. Sie sind für die meisten Menschen das einzige Transportmittel.
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Die Chinesen nennen ihr Land "Chung-kuo" (bzw. in der heutigen Schrift: "Zhongguo"): "zhong" heißt "Mitte", "guo" heißt "Staat/Reich". Da die Kunde von diesem fernen Reich im Osten auch bis nach Rom gelangte, nannten die alten Römer China schon "Sina".
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Die ersten wissenschaftlich belegten Herrscher in China war die Familie Shang, die das Land von ungefähr 1480 bis 1050 vor Christi regierten. Vom 7. bis zum 14. Jahrhundert nach Christi war China das Land mit der am höchsten entwickelten Kultur der Welt und beeinflußte Kultur, Technik und Politik vieler anderer Länder. Im Laufe der Zeit wurde Chinas Stärke durch die Erweiterung verschiedener europäischer Länder bedroht: Mitte des 16. Jahrhundert durch, die Portugiesen, Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Briten. Der letzte Kaiser wurde 1911 gestürzt. Zwischen 1927 und 1937 sowie zwischen 1946 und 1949 tobte in China ein blutiger Bürgerkrieg. |
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Zu einem typischen Essen aus Peking gehören Ente und süßsaure Soßen. Gerichte aus der Region Sichuan sind in der Regel sehr würzig. Sie werden mit Knoblauch, Chilischoten und Ingwer zubereitet.
In Schanghai gehören gedämpfte Teigtaschen zu einer typischen Mahlzeit, außerdem eine Vogelnestsuppe. Sie wird aus den Nestern bestimmter Schwalben (der Salanganen) hergestellt, die in südkoreanischen Höhlen brüten.
Am liebsten essen Chinesen gemeinsam. Und sie tun das laut schmatzend rülpsend und bisweilen auch spuckend. All diese Geräusche sind Ausdruck des Genusses. Jeder darf mit seinen Stäbchen in die große Schüssel fassen um sich einen Leckerbissen herauszuangeln.
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| Tibet ist ein Hochland im Südwesten Chinas. Mit einer
durchschnittlichen Höhe von 4 500 Metern liegt es höher als die meisten europäischen
Berge. Das ehemalige Königreich gehört seit 1951 zu China, nachdem die Chinesen 1950/1951 einmarschiert waren. Kritiker und Gegner wurden und werden bestraft und verschwinden oft für Jahrzehnte in Gefängnisse. Der Dalai Lama ist das Oberhaupt der tibetanischen Buddhisten. Einige Jahre nachdem die Chinesen Tibet besetzt hatten floh er nach Indien. "Dalai Lama" ist ein Wort aus der mongolischen Sprache und bedeutet übersetzt "Großer Ozean". Nach dem Glauben der Tibetaner bringt Schnee während einer Hochzeit dem Paar Unglück. Es bedeutet aber Glück, einem Leichenzug oder einem Menschen zu begegnen, der einen Krug mit Wasser trägt. |
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Die alten Chinesen hielten die große Mauer für einen Drachen, aus dessen geschwungenem Schweif die Nation entsprungen ist.
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Zahlreiche blumige Sagen ranken sich um sie, dabei ist ihre wahre Geschichte noch erstaunlicher als alle Fabeln. Mit fast fünftausend Kilometern Länge übertrifft die Große Mauer alle von Menschen errichteten Bauwerke. Ursprünglich war sie gar nicht als ein Bauwerk geplant. Denn zunächst hatten Herrscher konkurrierender Königreiche im Norden Chinas einzelne Schutzwälle errichtet. Sie sollten die barbarischen Horden aus den nördlich gelegenen Steppen daran hindern in ihr Land einzudringen. Diese Teilstücke wurden ab dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung miteinander zu einer großen Mauer verbunden. |
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Der Kaiserpalast in Peking wurde für Zhu Di erbaut, einem Kaiser der Ming-Dynastie (1368 - 1644). Zum Palast gehören fast 1 000 verschiedene Gebäude. In den inneren Palastgebäuden durften sich auch nur der Kaiser, seine Familie und die Bediensteten des Hofes aufhalten. Deshalb trug der Palast auch den Namen "Die verbotene Stadt".

Der Huanghe ist ein 'Fluss ohne Schiffe'.
Früher galt der 5464 Kilometer lange Strom, der ganze Dörfer mit sich riss, als wilder
Drache. Heute dümpelt der Huanghe vor sich hin. Zahlreiche Staudämme rauben ihm die
Kraft. Zudem zapfen sieben Provinzen sein Wasser für ihre Landwirtschaft ab. Folge: Ganze
Landstriche in Nordchina versanden und werden zur Wüste.
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| Es handelt sich um die Darstellung einer vollständigen Armee der damaligen Zeit, bestehend aus mehr als 7000 lebensgroßen Tonfiguren, die in mehreren unterirdischen Kammern aufgestellt sind. Aufgestellt sind Fußsoldaten, Reiter und Kriegswagen, denen echte Waffen (Schwerter, Pfeilspitzen, Armbrüste) beigegeben sind. Die verschiedenen Ränge sind an unterschiedlichen Uniformen erkennbar. Die Armee bildet die Grabbeigabe des ersten Kaiser von China aus den Jahren 210-209 v.Chr., der mit Hilfe von Armeen wie dieser China zu einem Reich einte. |
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Bemerkenswert ist, daß alle diese Figuren individuell sind, sich also keine zwei gleichen. Offen ist die Frage, ob damalige Soldaten abgebildet wurden oder ob die Erschaffer die Figuren unterschiedlich gestalteten.
Yunnan heißt auch das 'Land unter den Wolken'.
Der Einfluss des Klimas prägt vor allem den urwaldreichen Süden der Landschaft. Hier
leben, streng geschützt, Chinas letzte 250 Elefanten.
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Die Yungang-Grotten ("Wolkengrat-Grotten") in der Nähe der Kohlenstadt Datong sind die größten Grotten der Welt. Zwischen 460 und 525 n.Chr. wurden auf Geheiß des buddhistischen Kaisers Wen Cheng Di in den 252 Höhlen über 51.000 Steinfiguren, Buddha-, Menschen-, und Tierstatuen, in den Fels gemeißelt.

Die Halbinsel Macau im südchinesischen Meer hat die Form einer Krabbe. In der chinesischen Symbolik ist dies ein deutliches Zeichen für Glück. Seit Macau besteht, haben hier Menschen ihr Leben und Vermögen auf's Spiel gesetzt. Früher waren es Seefahrer und Abenteurer, Missionare und Geschäftsleute, heute sind es Glücksritter und Spieler. Das Roulette-Rad steht in Macau nie still, die Stadt gilt als das Las Vegas von Asien. Als Anfang des 16. Jahrhunderts Seefahrer aus Portugal im Perlflussdelta ankerten, fanden sie nur eine kleine Siedlung, in der Fischer zu ihrer Glücksgöttin A-Ma beteten. Auf fremdem, südchinesischem Boden richteten sie einen Stützpunkt ein. Es war der erste in Fernost. Mandarine (das waren hohe Beamte) aus Kanton genehmigten die Niederlassung der Portugiesen, gaben ihnen einen exklusiven Pachtvertrag. Bald wuchs der kleine portugiesische Handelsstützpunkt zu einer Drehscheibe zwischen Ost und West, in der Seide und Silber, Sandelholz und Porzellan in alle Welt verschifft wurden. Macau wurde Sammelpunkt für exotische Waren, aber auch für Missionare und abendländische Kultur. 1999 wurde Macau an China zurückgegeben, ist wie die Schwesterstadt Hongkong wirtschaftliche Sonderzone.
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Qi Qi hieß der einzige weiße Flussdelfin , der länger in Gefangenschaft gehalten werden konnte. 22 Jahre lebte er in einem wissenschaftlichen Institut in Wuhan an den Ufern des Yangtseflusses. Alle Versuche weitere Tiere zu fangen und zu züchten, scheiterten bisher, denn der Qi Qi ist das seltenste Säugetier unserer Zeit und es ist ungewiß, ob es überhaupt noch welche gibt.
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In der Inneren Mongolei herrscht ein sehr trockenes Klima. Im äußersten Osten der Inneren Mongolei dagegen fallen öfter Niederschläge.
Im Norden Chinas ist das Klima kontinental mit kalten Wintern und heißen Sommern. Dazu kommen unregelmäßige Niederschläge, so daß sich dich Trockenperioden mit Zeiten heftiger Regenfälle abwechseln.
In der Mandschurei herrscht ein kontinentales Klima; im nördlichsten Teil liegen die Wintertemperaturen häufig unter dem Gefrierpunkt. In der Zentralebene ist es milder.
In Zentralchina ist das Klima gemäßigt und die ergiebigen Niederschläge lassen Wälder mit Kiefern, Eichen, Bambus und Gingkobäumen wachsen.
Das Klima im Süden Chinas ist tropisch und der Monsun sorgt in den Sommermonaten für starke Regenfälle. Taifune treten regelmäßig im Sommer und Herbst auf. Sie werden begleitet von heftigen Regengüssen und Wind von bis zu 150 km/h.
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Ebenso vielfältig ist die Tierwelt Chinas. Viele Arten leben nur in Tibet und seiner unmittelbaren Umgebung, so das Yak (ein Wildrind) und das Takin, ein "Verwandter" des Moschusochsen. Die Wälder von Südtibet und Sichuan sind die einzige Heimstatt der Kleinen Pandas. Die Großen Pandas leben nur noch in den Bambuswäldern von Sichuan und gehören zu den seltensten und gefährdesten Arten überhaupt. Im Norden und Westen sind unter anderem Wildesel, Gazellen, Wölfe und Wildkamele vertreten. |
Das Reich der Mitte ist ein
Land der Extreme: das höchste Gebirge der Welt, glutheiße Wüsten und tropischer
Regenwald sind Lebensraum für eine reichhaltige Tierwelt. Im subtropischen Süden ziehen
Wasserbüffel über die endlosen Reisterrassen. In den Höhlen der Kegelberge leben
Affenvölker, in einigen Flussläufen der stark dezimierte China-Alligator.
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Von der Vorschulerziehung werden Kinder bis zum 6. Lebensjahr erfaßt. Die Grundschulzeit dauert 5 bis 6 Jahre, danach folgt ein weiterführender Unterricht in zweistufiger Mittelschule (6 Jahre).
| Ganz lieben Gruss in das entfernte China an Carolin, die dort eine englischsprachige Schule besucht. Ich drück dich ganz doll!!! |
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus China herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du eine typische Sage aus China nachlesen.
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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = líng Eins (ein,eine) = yi-. Zwei = èr Drei = san-. Vier = sì Fünf = wuv. Sechs = lìu Sieben = qi-. Acht = ba-. Neun = jiuv. Zehn = shí |
Ja = shì Nein = bú shì Danke = xìe xìe Vielen Dank = fei- cháng gàn xìe / henv gàn xìe Bitte schön = bu yong xie Bitte = qíng Entschuldigen Sie = qivng ràng, dui bu qi Guten Tag = Ni hao Auf Wiedersehen = zài jiàn tschüß = zài jiàn Guten Morgen = zaov an-. Guten Tag = wuv an-. Guten Abend = wanv shàng haov. Gute Nacht = wanv an-. Ich verstehe nicht = wov bù míng bái / wov bù dovng Wie heißt das auf [Deutsch]? = zhe yóng [hàn yuv] zen me jiavng? Sprechen Sie ... = niv hùi jiavng ... ma? Englisch = yi-ng yuv. Französisch = fá yuv. Deutsch = dé yuv. Chinesisch = puv to-ng hùa / hàn yuv. |
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Das Geld in China heißt Yuan, das Kleingeld Jiao und Fen. 100 Fen sind 10 Jiao und 10 Jiao schließlich 1 Yuan. Ein 20-Yuan-Schein sieht so aus:

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Der große Stern in der Fahne steht für die Kommunistische
Partei Chinas, die dort die Macht hat. Die vier kleinen Sterne sollen Arbeiter, Bauern, Bürger und Unternehmer darstellen. |
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