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| 2 888 Kilometer (ab Quelle Breg) | |
| 7 000 m3/pro Sekunde | |
| 817 000 km2 | |
| Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Ukraine | |
| Ulm, Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad | |
| Isar, Inn, Drave, Save, Pruth | |
| Donau-Oder-Kanal (noch nicht gebaut), Donau-Schwarzes-Meer-Kanal, Rhein-Main-Donau-Kanal | |
| Handelsweg, Stromerzeugung (Wasserkraft) | |
Sie ist nach der Wolga der zweitgrößte Fluß Europas: die Donau entspringt im Schwarzwald nordöstlich des Bodensees und fließt durch neun Länder, bevor sie in das Schwarze Meer mündet.
Die Quelle der Donau befindet sich in Deutschland östlich von Donaueschingen am Rand des Schwarzwalds, wo die Bäche Brigach und Breg zusammenfließen. Sie strömt weiter nach Wien, erreicht die slowakische Hauptstadt Bratislava und teilt Budapest in Ungarn in die beiden Teile Buda und Pest. Danach passiert sie Ostkroatien und Nordserbien sowie zwischen den Karpaten und dem Balkangebirge anschließend das Tal "Eisernes Tor", welches 150 Kilometer lang ist. Hier trennt die Donau Bulgarien und Rumänien voneinander. Schließlich mündet sie in Rumänien in das Schwarze Meer.

Der Fluß fließt durch drei Zonen: der bayrischen, der pannonischen und der walachischen Ebene. Durch die Winterregen, die über die bayrische Ebene niedergehen, kann der Pegel (also der Wasserstand) den Normalwert überschreiten. Auch in der pannonischen Ebene an der slowakisch-ungarischen Grenze kann starke Regen für Hochwasser sorgen. In der Walachei schließlich münden Gebirgsbäche aus den Karpaten in die Donau, deren Wasserstand durch Regen ebenfalls zunehmen kann.

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Zu Zeiten der Römer bildete die Donau die nördliche Grenze des Römischen Reiches. Im 3. Jahrhundert siedelten sich zahlreiche Völker aus Asien und Germanien an ihren Ufern an. Im Mittelalter waren die Donaustädte wichtige Handelszentren. Ende des 14. Jahrhunderts dehnten die Osmanen ihr Reich bis ins Donaubecken hinein aus.
Im späten 19. Jahrundert gehörte der Fluß zu verschiedenen Staaten, die sich um die Gebiete stritten. Nach 1945 trennte der "Eiserne Vorhang" die beiden Streckenabschnitte der Donau. "Eiserner Vorhang" deswegen, weil an den Ufern Grenzanlagen aufgebaut wurden, die es Menschen unmöglich machten, ohne Genehmigung von einem Ufer zu dem anderen zu kommen.

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