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| 242 514 km2, damit ist das Land auf Platz 78 von 197 Ländern |
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| 60,1 Millionen | ||
| London. Weitere große Städte: Birmingham, Manchester, Glasgow, Edinburgh, Belfast, Cardiff | ||
| Englisch, Walisisch, Gälisch | ||
| Severn, 354 Kilometer. Weitere wichtige Flüsse: Themse, Trent | ||
| Ben Nevis, 1 343 Meter | ||
| Pfund Sterling |
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Zu Großbritannien gehören England, Wales, Schottland und Nordirland. Es ist noch gar nicht lange her, da konnte man nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff in das Königreich fahren. Seit 1994 gibt es aber auch einen Tunnel zwischen Großbritannien und Frankreich. Dort fahren aber nur Züge, auf die man allerdings auch Autos laden kann.
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Vor Urzeiten haben sich die Inselbewohner angewöhnt, ihren Körper bunt zu bemalen. Als die Römer das sahen, nannten sie die Ureinwohner brith, was soviel wie buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Daraus entstand dann Britannien und seit dem 18. Jahrhundert nennt man das Land Großbritannien.
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Die Briten mögen ihre Königin sehr. Sie lebt in London im Buckingham Palast. Vor ihrem Haus stehen Tag und Nacht Wachen, die rote Uniformen und große Fellmützen tragen. Sie dürfen weder sprechen noch lachen. Viele Touristen schneiden deshalb Grimassen, um sie doch zum Lachen zu bringen.
| In London gibt es auch den Tower. Der wurde im Mittelalter als Palast für die Königin, als Waffenkammer und auch als Gefängnis benutzt. Im Tower leben auch heute noch 8 Raben. Die haben eine große Verantwortung: nach einer Legende wären die Briten ohne die Vögel ihren Feinden schutzlos ausgeliefert. Das Königreich würde unweigerlich untergehen. Inzwischen leben die Raben seit mehr als 900 Jahren im Tower, und auch heute noch will man kein Risiko eingehen. |
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Die Vögel haben eigene Wärter, die für ihr Wohl verantwortlich sind und dafür sorgen, dass die Raben nicht wegfliegen können. In einem schmerzfreien Verfahren stutzen sie die Flügel der Tiere und machen sie so flugunfähig. Der Respekt der Briten vor den Raben ist so groß, dass sie diese nach ihrem Tod in einem speziellen Grab bestatten. Die Namen der acht Raben, die zur Zeit im Tower leben, sind Gylum, Thor, Hugine, Munin, Branwen, Bran, Gundulf und Baldrick.
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Man kennt rund 25 000 verschiedene Namen für die bekannten englischen Kneipen, die Pubs, in denen sich Engländer auf ein Bier treffen. Der häufigste Name ist "The Red Lion", übersetzt "Zum Roten Löwen".
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Der Giant's Causeway ("Dammweg des Riesen") ist ein Bereich an der nördlichen Küste des County Antrim, Nordirland. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltbrocken, die von einem Vulkanausbruch vor etwa 60 Millionen Jahren stammen. Die meisten Steine sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und die Lava ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick. Der Giant's Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer. |
Nach einer irischen Legende soll der Damm vom Riesen Finn MacCumhaill erschaffen worden sein, der die Steine aufgetürmt hat, um trockenen Fußes nach Schottland marschieren zu können, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.
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| Um seine Waren transportieren zu können, suchte der Eisenwerksbesitzer Abraham Darby III. einen Architekten, der ihm über das fünf Kilometer breite Tal des Severn in Mittelengland eine stabile Brücke aus "Stein, Ziegeln oder Holz" bauen sollte. |
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Stonehenge ist ein Bauwerk in der Nähe von Avebury in
Wiltshire, etwa 13 Kilometer nordwestlich von Salisbury. Stonehenge könnte dazu benutzt worden sein, die Sommer- und Wintersonnenwende sowie Sonnen- und Mondfinsternis vorauszusagen. "Königspriester" benutzten dieses Wissen, um das Überleben der hart arbeitenden Menschen in der Landwirtschaft zu sichern (Aussaat und Ernte). Stonehenge war also eine Art Kalender und diente zur Vorhersage der verschiedenen Jahreszeiten. |
Es ist das größte uralte Steindenkmal Europas und wurde etwa im Jahr 1600 vor Christi fertig gestellt.
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In den anderen europäischen Ländern behaupten die Menschen
oft, daß die englische Küche ganz furchtbar ist. Das stimmt aber heute nicht mehr. Durch
die vielen Einwanderer aus Afrika, Asien und der Karibik ist die Vielfalt der Speisen ganz
groß geworden. Am liebsten essen die Briten jedoch immer noch "Fish and Chips". Das ist ein panierter Fisch mit Pommes. Beides ißt man aus einer Papiertüte und mit Essig statt Ketchup. Iiiiihhhh! |
In Großbritannien isst man in der Regel drei Mahlzeiten am Tag. Zu einem traditionellen englischen Frühstück gehören Schinken oder Speck, Würstchen, gegrillte oder fritierte Tomaten, Champignons, Eier und Toast. Gelegentlich steht auch Kippers (geräucherter Hering) oder Black Pudding (Blutwurst) auf dem Frühstücksplan. Mittlerweile ist es allerdings nicht mehr üblich, jeden Tag mit einem solch reichhaltigen Frühstück zu beginnen. Stattdessen bevorzugt man Müsli oder Toast, Obst, Säfte sowie Tee oder Kaffee. Das Mittagessen bezeichnet man meist als Lunch und das Abendessen als Dinner oder, wenn es weniger feierlich ist, als Supper. In der Arbeiterklasse nennt man das Mittagessen Dinner und die Mahlzeit, die am frühen Abend eingenommen wird, Tea. Die Tradition der Tea-time (Teestunde) gegen 16.00 Uhr, zu der Tee, Kekse und Kuchen gehörten, verliert immer mehr an Bedeutung. Ähnlich verhält es sich mit dem Mittagessen, das bei vielen nur noch aus einer leichten Mahlzeit oder einem Imbiss besteht.
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In Großbritannien gibt es sehr viele Schlösser und Burgen. Die Landschaft ist sehr grün, was bestimmt damit zu tun hat, daß es sehr viel regnet. Im Winter wird es aber nicht so kalt wie in Deutschland, nur im Norden Englands und in Schottland ist es dann kälter.
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Viele Schotten ziehen noch heute einen Kilt an. So heißen die Röcke, die in Schottland von Männern und nicht Frauen getragen werden. Im Sommer gibt es dort auch viele Wettkämpfe, die man Highlandgames nennt und bei denen die Männer Baumstämme werfen oder Steine stoßen.

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In Nordirland, das zu Großbritannien gehört, leben Katholiken und Protestanten. Oft streiten sie sich und es kommt zu Kämpfen, weil sie einen unterschiedlichen Glauben haben. In manchen Städten dürfen die Kinder nur deswegen nicht allein zu Schule gehen und es gibt sogar Mauern, die Protestanten und Katholiken trennen.
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Viele Engländer haben einen ganz starken Familiensinn. Die meisten Familien haben ein oder zwei Kinder.
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Viele Engländer beschränken sich bei der Begrüßung auf ein einfaches Hello (Hallo), unter guten Freunden gibt man sich zur Begrüßung und beim Abschied die Hand. Lernt man jemanden kennen, so fragt man How do you do? (Wie geht es Ihnen?) oder sagt Pleased to meet you (Erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen). Der Gebrauch der Vornamen ist weit verbreitet, während die Anreden Mr. (Herr) und Mrs. (Frau) immer seltener Verwendung finden. Dies gilt auch dann, wenn Kinder Erwachsene ansprechen. In England legt man im Allgemeinen großen Wert auf das Privatleben. Aus diesem Grund werden Besuche meist telefonisch angekündigt.
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Die britischen Kinder müssen viel länger zur Schule gehen als ihr. Meistens sind sie bis nachmittags in der Schule. Sie essen dort und machen ihre Hausaufgaben. Morgens brauchen sie nicht lange zu überlegen, was sie anziehen wollen, denn alle Kinder müssen eine Schuluniform tragen. Manchmal gibt es noch reine Mädchen- oder Jungenschule.
Die Kinder in Großbritannien müssen die Schule im Alter von 5 bis 16 Jahre besuchen, in Nordirland von 4 bis 16 Jahre.
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Nationalsportarten sind Fußball und Rugby. Eine der bei den Zuschauern beliebtesten Sportarten ist das Pferderennen. Die traditionelle Sommersportart ist Kricket. Das moderne Rasentennis wurde erstmals in England gespielt, und auch die Regeln für den modernen Boxkampf wurden auf der Insel erfunden. Ein beliebter Zeitvertreib ist neben dem Golfspiel auch das Fischen. Weitere beliebte Sportarten sind Segeln, Rudern, Squash sowie Snooker (Billard) und Dart (Pfeilwerfen).
Bei Olympischen Spielen gewannen britische SportlerInnen 194 Gold-, 248 Silber- und 240 Bronzemedaillen.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Schottland herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du einen schottischen Volkstanz anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Großbritannien (genauer gesagt aus dem Landesteil England) nachlesen.
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Die meisten Briten sprechen Englisch, obwohl es je nach Landesteil große Unterschiede in der Aussprache und Betonung gibt. Schotten und Nordiren sprechen neben Englisch Gälisch. Das ist wie Walisisch eine keltische Sprache. Eigentlich ist Walisisch ganz einfach, denn jedes Wort wird so ausgesprochen, wie es geschrieben wird.
Bei diesem Ortsnamen könntest Du aber Schwierigkeiten haben, oder?
Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch
Übersetzt bedeutet dieser weltweit längste Ortsname "Die Kirche in Saint Mary in einer Senke mit weißen Haselnußsträuchern nahe einem reißenden Strudel und nahe der Kirche Saint Tysilio bei der Roten Höhle". Können wir froh sein, daß es einen solchen Ortsnamen nicht auch hier gibt! Stell Dir mal vor, Du müßtest 10 Briefe absenden und jedesmal Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobw- llllantysiliogogogoch als Absender eintragen müssen...
Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen englischen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = zero Eins (ein,eine) = one Zwei = two Drei = three Vier = four Fünf = five Sechs = six Sieben = seven Acht = eight Neun = nine Zehn = ten |
Ja = Yes Nein = No Danke = Thank you Vielen Dank = Thank you very much Bitte schön = You're welcome Bitte = Please Entschuldigen Sie = Excuse me Guten Tag = Hello Auf Wiedersehen = Goodbye tschüß = So long Guten Morgen = Good morning Guten Tag = Good afternoon Guten Abend = Good evening Gute Nacht = Good night |
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Das Geld in Großbritannien heißt Pfund, das Kleingeld Pence. 100 Pence sind ein Pfund. Ein 5-Pfund-Schein sieht so aus:

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