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| 543 965 km2, damit ist das Land auf Platz 47 von 197 Ländern |
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| 59,8 Millionen | ||
| Paris. Weitere große Städte: Marseille, Lyon, Toulouse | ||
| Französisch | ||
| Loire, 1 012 Kilometer. Weitere wichtige Flüsse: Seine, Rhone | ||
| Montblanc, 4 807 Meter. Bedeutendste Gebirge: Alpen, Pyrenäen, Zentralmassiv | ||
| Euro |
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Frankreich wird von natürlichen Grenzen umschlossen und ist einer der westlichen Nachbarn von Deutschland. Die Pyrenäen und die Alpen, das sind gewaltige Gebirgsketten in Europa, trennen das Land von Spanien und Italien.
Frankreich ist das größte Land in der Europäischen Union und deren wichtigstes Agrarland. Fast zwei Drittel des Landes werden landwirtschaftlich genutzt und 5% der Franzosen sind in der Landwirtschaft beschäftigt.
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Im Norden und Westen ist das Land eher flach. Im Süden, wo das warme Mittelmeerklima herrscht, liegt die Provence. Hier gibt es riesige Lavendelfelder. Die Blüten der Pflanzen werden für die duftigen Parfüms verwendet.
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| Wenn Du ein großer Genießer bist, dann solltest Du mit Deinen Eltern mal Urlaub in Frankreich machen. Der reichhaltige Speiseplan hält dann viele Spezialitäten für Dich bereit. So gibt es zum Beispiel leckere Fischsuppe, die Bouillabaisse. Außerdem ist Brot und Gebäck in Frankreich genauso berühmt wie die große Auswahl an Käse. Kennst Du französischen Camembert? Hmmmm, lecker! In Deutschland ißt man ihn auf Brot oder aber im Ofen gebacken und mit Preiselbeeren. |
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In Frankreich nimmt man sich viel Zeit für das Essen. Mittag- und Abendessen können schon mal bei bestimmten Anlässen über zwei Stunden dauern. Feiertagsessen werden in verschiedenen Gängen serviert: Sie beginnen mit einer Vorspeise, dann folgen ein Gang mit Fisch oder Teigwaren, danach das Hauptgericht mit Gemüse als Beilage, dann Salat, Käse, Früchte, eventuell noch ein Dessert und schließlich Kaffee.
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In Frankreich gibt es viele Dörfer. Hier bestimmen viele Jahrmärkte, Feste und Feiertage den Jahresablauf. Das Leben findet ruhig und beschaulich statt. Auf dem Dorfplatz trifft man sich dann zum Klatsch und spielt Petanque, das Nationalspiel der Franzosen.

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Kennst Du das Märchen von der Zahnfee? In Frankreich kommt die Maus, um die Milchzähne zu holen. Aber nur, wenn die Kinder sie auch unter ihr Kopfkissen legen. Am Morgen finden sie dann eine kleine Überraschung. Versuch es doch auch einmal - vielleicht kommt die Maus ja auch zu Dir? |
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| Wußtest Du, daß der Eifelturm in Paris
im Jahre 1898 extra für die Weltausstellung gebaut wurde? Oben an der Spitze, im Observatorium, haben bis zu 800 Menschen Platz. Das ist ganz schön viel, oder? Wenn Du nämlich da hoch willst und der Fahrstuhl streikt, mußt Du 360 Stufen laufen, um die erste Ebene zu erreichen. Bis zur mittleren Ebene sind es dann schon 700 Stufen. |
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Bestimmt kennst Du die Geschichte des Glöckners von Notre-Dame. Diese alte Kathedrale steht in der Hauptstadt von Frankreich und ist ein Meisterwerk der Gotik. Die gotische Bauweise kannst Du an den spitzbögigen Fenstern erkennen. Der Bau wurde im Jahr 1163 begonnen und erst 1345 fertiggestellt. |
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Wenn Du gerne ins Kino gehst, dann hast Du es auf jeden Fall den Franzosen Louis und Auguste Lumiere zu verdanken. Die beiden Brüder erfanden 1895 den ersten Kinematografen. Mit dem Gerät konnte man zum ersten Mal einen Film auf einer Leinwand und damit einem Publikum zeigen.
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Grasse ist das Zentrum französischer Parfümherstellung. Hier werden Blumen wie Lavendel, Jasmin und Rosen angebaut. Für die Herstellung eines einzigen Parfüms werden bis zu 300 Öle verwendet!
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Der Canal du Midi ist eine technische Meisterleistung eines Einzelnen, eines von der Idee Besessenen, von Pierre Paul Riquet. Er fand die Lösung, wie ein Kanal, der zwischen dem Mittelmeer und Toulouse 190 Höhenmeter überwinden muss, ständig mit Wasser versorgt werden kann. Er plante ein riesiges Staubecken am höchsten Kanalpunkt, in dem die Wasser der Montagne Noir gesammelt wurden. Ein genau berechnetes System von Zuflüssen garantiert, dass der Kanal immer schiffbar ist. Riquet legte auf seinen Wanderungen durch Südfrankreich den Verlauf des Kanals fest, konstruierte Kanalbrücken, um die Flussniederungen auf einer "Wasserbrücke" überfahren zu können, erfand Rundschleusen, die eine größere Manövrierfreiheit für die Boote gewähren, und er plante die Stadt Sete, den Mittelmeerhafen des Canal du Midi.
| Riquet gelang es, den Finanzminister Ludwig des XIV. , Colbert, von seiner Idee zu überzeugen. Aber das königliche Geld reichte bei weitem nicht aus. Riquet investierte sein gesamtes privates Vermögen in die Verwirklichung des alten Traums vom Kanal zwischen den beiden Meeren. |
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Der Pont du Gard im Süden Frankreichs ist die größte erhaltene Äquaduktbrücke ("Äquadukt" heißt übersetzt "Wasserleitung") der Antike. Im ersten Jahrhundert nach Christi erbauten die Römer diese fast 50 m hohe Aquäduktbrücke als Teil einer Wasserleitung für das heutige Nîmes.
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Das Schloss Versailles ist ein Prachtschloss der französischen
Könige und liegt in Versailles, einem Vorort von Paris. Es ist seit dem 17. Jahrhundert
lange Zeit ein Meilenstein der Architektur
und das Vorbild zahlreicher Schlösser europäischer Fürsten gewesen. Es wurde, nachdem schon Ludwig XIII. hier ein Jagdschloss errichtet hatte, von Ludwig XIV., dem französischen "Sonnenkönig"als eins der prächtigsten Schlösser der Welt geschaffen. Ebenso berühmt wie das Schloss selbst ist die beeindruckende Gartenanlage in seinem Umfeld mit Wasserbassins und Fontänen. |
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Der Legende nach soll der Erzengel Michael im Jahre 708 dem Bischof von Avranches erschienen sein und ihm den Befehl zum Bau einer Wallfahrtskapelle übermittelt haben. Bischof Aubert jedoch, so heißt es, wollte dieser Erscheinung nicht trauen. Daraufhin soll der Erzengel ein weiteres Mal erschienen sein und den Zweifelnden unsanft mit einem Finger berührt haben. Auberts Haupt, heute als Reliquie in der Stadt Avranches verehrt, weist tatsächlich in der Schädeldecke ein Loch auf. Nach diesem göttlichen 'Fingerzeig' begann der Bischof mit der Errichtung einer Basilika zu Ehren des heiligen Michael. Bald schnitt eine Sturmflut den Felsen vom Festland ab. Doch die Bauarbeiten wurden weitergeführt. Die Benediktiner übernahmen im 10. Jahrhundert den Mont Saint-Michel und erweiterten die Anlage. Erst 800 Jahre nach dem Baubeginn wurde das 'Wunder des Abendlandes' vollendet.

Vor über dreißigtausend Jahren entstanden die frühesten bekannten Kunstwerke der Menschheit in Europa. Der Kontinent war zu großen Teilen noch von Gletschern überzogen. Das hielt den Vorfahr des modernen Menschen, den Cro Magnon, nicht davon ab, Felsen und Höhlen mit herrlichen Malereien, Gravuren und Skulpturen zu schmücken.
Das Tal der Vezere im französischen Perigord ist eine besonders üppige
Schatzkammer dieses Wirkens. Spätestens seit der Entdeckung der Höhle von Lascaux, der
Sixtinischen Kapelle der Vorgeschichte, muss sich die Wissenschaft vom primitiven
Vorfahren aus der
Eiszeit verabschieden. Doch was bedeuten die Malereien, Gravuren, Skulpturen von Tieren,
Menschen, Zeichen? Aus welcher Zeit stammen sie genau? Welche Rolle spielten die Höhlen
in der sozialen Gemeinschaft der Cro Magnons? Waren sie Heiligtümer für Jagd- und
Fruchtbarkeitsmagie? Zufluchtsorte? Welche Ziele verfolgten die Künstler mit den Werken?

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Frankreich war Ausgangspunkt einer der abenteuerlichsten Bahnstrecke der
Welt, dem Orient Express. Das war ein Hotelzug, also ein Zug mit Salon- Schlaf- und
Speisewagen, der ganz Europa bis in den Orient durchfuhr. Ausgangspunkt war dabei Paris.
Die Reisezeit betrug fast 70 Stunden und es wurden bis nach Konstantinopel in der Türkei
3.186 Kilometer gefahren. Aber nicht nur dies machte den Orient-Express bekannt, sondern
auch die Vorfälle im Zug und auch Romane und Filme. Zu den Vorfällen gehörte der
Überfall des griechischen Räubers Athones, der den Zug im Jahr 1891 einfach zum
Entgleisen brachte und 4 Passagiere entführte, die er erst nach Zahlung von 8.000 Pfund
Sterling (das ist die britische Währung) in Gold wieder freiließ. Berühmt wurde der
Kriminalroman "Mord im Orient-Express" von Agatha Christie.
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Innerhalb der Familien ist das Verhältnis zueinander sehr eng. Die durchschnittliche Familie hat höchstens zwei Kinder, und viele Kinder verlassen bald, nach Beendigung der Schule, ihr Elternhaus.
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In Frankreich ist es üblich, sich zur Begrüßung die Hand zu reichen. Unter Freunden wird Frauen oft ein Begrüßungskuss auf die Wange gegeben (von Männern und Frauen); oft wird dabei auch nur die Wange berührt. Die allgemein üblichen Begrüßungsformeln lauten Bonjour (Guten Tag) und Comment allez-vous? oder Ça va? (was beides so viel wie Wie geht es Ihnen/Dir? bedeutet). Die Abschiedsformel lautet Au revoir (Auf Wiedersehen) oder das lockerere A bientôt (Bis bald!).
Unter Freunden und guten Kollegen nennt man sich beim Vornamen, ansonsten ist der Gebrauch von Titeln wichtig und üblich. Daneben zählen zur Anrede auch Monsieur (Herr), Madame (Frau) und Mademoiselle (Fräulein).
Das örtliche Café ist das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens, viele Franzosen verbringen ihre Abende aber auch zu Hause. Ausgehen ist oft für das Wochenende reserviert. Unangekündigter Besuch ist in Frankreich eher die Ausnahme. Zu einer Verabredung mit fünfzehn bis zwanzig Minuten Verspätung zu kommen, stellt nichts Ungewöhnliches dar, doch noch später einzutreffen gilt als sehr unhöflich. Dem Gastgeber wird meistens eine Flasche Wein oder eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Französische Gastgeber fühlen sich dazu verpflichtet (und genießen dies auch), einen feierlichen Anlass zu organisieren und zu planen, indem sie z. B. eine Sitzordnung erstellen und die Gespräche führen. Von den Gästen wird erwartet, dass sie dem Gastgeber eine gewisse Achtung entgegenbringen, und dass sie sich nicht zu sehr zu Hause fühlen, außer sie sind sehr enge Freunde. Es ist wichtig, das Essen und den Wein zu loben, da viele, gerade auf ersteres, sehr stolz sind.
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Es besteht eine Schulpflicht von 6 bis 16 Jahren. Der Schulbesuch ist kostenlos.
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Rugby und vor allem Fußball ziehen viele Zuschauer an; außerdem wird die alljährliche Tour de France mit Begeisterung verfolgt. Fast zwei Millionen Menschen sind Mitglieder in Fußballklubs, außerdem sind Fahrrad fahren, Fischen, Tennis, Wandern, Ski fahren und Segeln beliebte Freizeitbeschäftigungen. Auch die Jagd, Reiten und Golf sind populär. Besonders im Süden des Landes, dem Ursprungsgebiet dieses Spiels, wird oft Pétanque (oder Boule) gespielt. Bei Pferderennen schließt man gerne Wetten ab. Stierkämpfe finden in Südfrankreich, hauptsächlich im Languedoc-Roussillon und im Baskenland, statt.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Frankreich herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Frankreich nachlesen.
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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = zéro, nul Eins (ein,eine) = un(e) Zwei = deux Drei = trois Vier = quatre Fünf = cinq Sechs = six Sieben = sept Acht = huit Neun = neuf Zehn = dix |
Ja = Oui Nein = Non Danke = Merci Vielen Dank = Merci beaucoup Bitte schön = de rien, je vous en prie Bitte = S'il vous plaît Entschuldigen Sie = pardon, excusez-moi Guten Tag = Bonjour Auf Wiedersehen = Au revoir, Adieu tschüß = à bientôt Guten Morgen = Bonjour Guten Tag = Bon après-midi Guten Abend = Bonsoir Gute Nacht = Bonne nuit |
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Wenn Du aus Deutschland oder Österreich kommst, dann kennst Du auch das französische Geld - es ist nämlich das gleiche, der Euro. Ein 5-Euro-Schein sieht so aus:

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Die französische Fahne wird in dieser Form seit 1790 benutzt. Die drei Farben stehen für Freiheit (Blau), Gleichheit (Weiß) und Brüderlichkeit (Rot). |
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Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer
Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du die Hymne dieses Landes hören. 1870 wurde Le Marseillaise zum zweiten Mal zur Nationalhymne und ist es bis heute geblieben. Die Marseillaise wurde ursprünglich von Claude Joseph Rouget de Lisle in der Nacht vom 25. auf den 26. April 1792 während der Kriegserklärung an Österreich im elsässischen Straßburg komponiert. Sie hatte zunächst den Titel Chant de guerre pour larmée du Rhin, d. h. Kriegslied für die Rheinarmee, und war dem Oberbefehlshaber und Gouverneur von Straßburg, dem im Jahr zuvor zum Marschall von Frankreich ernannten Grafen Luckner gewidmet. Daher ertönt die Marseillaise täglich um 12:05 Uhr vom Glockenspiel auf dem Marktplatz in Cham in der Oberpfalz, dem Geburtsort des Grafen. Am 30. Juli 1792 wurde das Lied von republikanischen Soldaten aus Marseille beim Einzug in Paris gesungen und es erhielt daher den Namen Marseillaise. Hier der Text der Hymne: Auf, Kinder des Vaterlands! Refrain: Zu den Waffen, Bürger! Was will diese Horde von Sklaven, Was! Ausländische Kohorten Zittert, Tyrannen und Ihr Niederträchtigen Franzosen, Ihr edlen Krieger, Heilige Liebe zum Vaterland, Wir werden des Lebens Weg weiter beschreiten, |
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