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| 238 537 km2, damit ist das Land auf Platz 80 von 197 Ländern |
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| 22,6 Millionen | ||
| Accra | ||
| Englisch, Akan, Ewe, Ga | ||
| Volta | ||
| Cedi |
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Ghana, die frühere Goldküste, liegt östlich der Elfenbeinküste am Golf von Guinea. Mehr als die Hälfte des Landes wird durch das Volta-Becken geprägt.
Ghana ist der größte Kakaoexporteur der Welt. Fast die Hälfte der Ghanaer sind in der Landwirtschaft beschäftigt.
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Der Name leitet sich von dem alten westsudanesischen Reich Ghana ab, zu dessen Territorium das heutige Ghana aber nie gehörte.
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Das heutige Ghana war einst als Goldküste bekannt und wurde aus mehreren mächtigen Königreichen gebildet. Die ersten Europäer kamen 1471 und der gewinnbringende Handel mit Gold, Elfenbein und Sklaven führte ab dem Jahr 1600 zur Entstehung portugiesischer, holländischer, dänischer, schwedischer, britischer und französischen Handelsposten in der Region. Die Briten verbündeten sich mit den Einwohnern von Ghana, den Fanti, und verdrängten mit der Zeit die anderen europäischen Staaten aus dem Land und gründeten 1874 eine Kolonie, die den Namen Goldküste erhielt. Die Fantis (im Fotos sieht man eine junge Fanti), die den Briten dabei halfen, waren die Bewohner die Küsten, während die Ashantis, ein anderer Volksstamm, das Landesinnere bevölkerte. |
Zusammen mit den Fantis besiegten die Briten die Ashantis 1889 und 1917 fiel der bis dahin von Deutschland beherrschte Westteil an die Briten. Als erste afrikanische Kolonie erhielt die Goldküste 1957 ihre Unabhängigkeit von den Briten und benannte sich um in Ghana.
| 1482 errichteten die Portugiesen an der Küste Ghanas den ersten Stützpunkt der Europäer in den Tropen: Elmina. Die große Festung wurde zur Zentrum für Gold und Sklaven. In geräumigen Lagern wurden Stoffe, Gewehre, Glasperlen und Geschirr aus Europa gestapelt, in engen Zellen die Sklaven. Die Festung Cape Coast, die einen Katzensprung weit von Elmina liegt, hatte Platz für 1.000 Sklaven. Niemand kennt genaue Zahlen, aber wahrscheinlich wurden rund zwei Millionen Schwarzafrikaner nach Amerika verschifft. |
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An der Küste werden häufig Garnelen und andere Meeresfrüchte angeboten. Einheimische Spezialitäten sind Suppen mit Palm- und Erdnuß, Kontomere und Okro (Eintöpfe), die zusammen mit Fufu (pürierter Maniok), Kenkey oder Gari serviert werden.
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Es gibt eine Schulpflicht von 6 bis 16 Jahre.Von 100 Kindern gehen 76 in die Grundschule - der Rest kann meistens nicht, weil diese Kinder auf den Feldern ihren Eltern helfen müssen.

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Die Ghanaer sind begeisterte Fußball- und Tennisfans; Boxkämpfe sind immer gut besucht. Ein weiterer beliebter Sport sind Pferderennen, die samstags auf der Pferderennbahn Accras stattfinden.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Ghana herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Ghana nachlesen.
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Das Geld in Ghana heißt Cedi, das Kleingeld Pesewas. 100 Pesewas sind ein Cedi. Ein 20000-Cedi-Schein sieht so aus:

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Der schwarze Stern in der Mitte dieser Fahne stellt den "einsamen Stern" von Afrika dar. Von 1919 bis 1922 gab es eine Reederei (das ist ein Betrieb, der mit Schiffen zwischen Häfen herfährt) namens Black Star Line. Diese Reederei hatte eine Verbindung mit Schiffen zwischen Amerika und Ghana, womit Afrikaner, die durch die Sklavenverschleppung ihrer Vorfahren in Amerika landeten, wieder zurück in ihre Heimat schippern konnten. Daher kommt der Name "einsamer Stern" von Afrika. |
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