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Größe 70 182 km2, damit ist das Land auf Platz 118 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 4,2 Millionen
Hauptstadt Dublin. Weitere große Städte: Cork, Galway, Limerick, Waterford
Sprachen Englisch, Gälisch
Längster Fluß Shannon, 386 Kilometer. Weitere wichtige Flüsse: Brrow, Blackwater
Höchster Berg Carrantuohill, 1 041 Meter
Währung Euro

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Irland ist eine Insel im Atlantik, die westlich von Großbritannien liegt. Sie wird auch die "Grüne Insel" genannt. Das kommt daher, weil es in Irland so viel regnet und die Wiesen und Wälder so schön grün sind. Viele Iren leben deswegen auch von der Landwirtschaft oder der Tierhaltung, vor allem von Schafen, Kühen und Pferden.

film.gif (3907 Byte) Über Irland habe ich einen kleinen Film gefunden, der über das Land berichtet. Klicke zum Anschauen einfach auf das Film-Zeichen.

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Der Name hat sich aus dem keltischen "Erin" entwickelt, was soviel wie "Grünland" bedeutet.


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Das Landesinnere Irlands ist überwiegend flach. Es gibt viele Seen, die teilweise sehr tief sind. Zu den Küsten hin wird das Land hügelig. Von Norden nach Süden fließt der längste Fluß. Er heißt Shannon und ist 386 Kilometer lang.


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Am 17. März feiern die Iren den Todestag des Heiligen St. Patrick. Er hat das Christentum nach Irland gebracht. Viele Iren feiern diesen Tag mit ihrer Familie oder in einer irischen Kneipe, die dort "Pub" heißt. Am St.-Patricks-Tag ist alles in Irland grün. In manchen Städten werden sogar die Flüsse grün eingefärbt. Außerdem gibt es viele Paraden und Musik.

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torf.jpg (85581 Byte) Weißt Du, was Torf ist? Das sind abgestorbene Pflanzenteile, die sich unter der Erde nicht ganz zersetzt haben. Das passiert zum Beispiel in Mooren. In ihnen kommt dann keine Luft mehr in die Pflanzen. Da Irland viele Moore hat, gibt es dort große Torfvorkommen. Die Iren nutzen getrockneten Torf als Heizmaterial in Stromkraftwerken. Das ist besonders wichtig, denn das Land besitzt keine anderen Rohstoffe wie Erdöl oder Kohle, aus denen man Energie gewinnen könnte.

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Das Frühstück besteht in der Regel aus folgenden Gerichten: gebratener Speck, Würste, gegrillte oder gebratene Tomaten, Pilze, Eier und in Fett oder Öl gebratenes Brot. Mittlerweile ziehen viele Menschen allerdings ein leichtes Frühstück vor. Traditionelle irische Gerichte, zu denen z. B. Eintöpfe mit Kartoffeln und Gemüse gehören, sind einfach und herzhaft. Die irischen Brotsorten wie etwa Soda Bread und Brack, ein dunkler Laib mit Trockenfrüchten, sind sehr sättigend. An der Küste und an den Seen und Flüssen gibt es ein reichhaltiges Fischangebot.

In der Regel werden in Irland drei Mahlzeiten am Tag eingenommen. Das Mittagessen bezeichnet man als Lunch und das Abendessen als Dinner oder Supper – in manchen Gegenden auf dem Land heißt das Mittagessen aber auch Dinner und das frühe Abendessen Tea. Nachmittags trinkt man Tee und reicht dazu Kekse (Scones) und Kuchen.


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Der traditionelle irische Gruß lautet: Céad míle fáilte. Wörtlich übersetzt bedeutet das: “Hunderttausend Grüße”. Warum das soviele sind, weiß ich auch nicht. Vorwiegend benutzt man jedoch die englischen Begrüßungen, wie “Hello” und “How are you?”. Der typische gälische Gruß ist: Dia dhuit. Das bedeutet so viel wie: “Gott mit dir”. Zum Abschied sagt man: Slán (“Gehe sicher”) oder Slán agus bei Nacht. Bei der Begrüßung schüttelt man sich kräftig die Hand. Vor einem Besuch ist es üblich, sich telefonisch anzukündigen, auch wenn man einen guten Bekannten aufsuchen will.


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Die Iren sind begeisterte Sportler. Sie spielen gern Rugby, Fußball, Golf, Gälisches Football und Hurling. Letzteres ähnelt dem Hockey und wird mit einem Holzschläger und einem kleinen Lederball auf einem Fußballfeld gespielt. Hurling für Frauen wird Camogie genannt. Das gälische Football ist der Vorläufer des Australian Football. Seine Regeln ähneln denen des Fußballs, den Spielern ist es jedoch erlaubt, den Ball mit den Händen zu berühren. Punkte erzielt man, indem der Ball in oder über eine Art Tor gekickt wird. Fußball wurde in den letzten Jahren zum Breitensport. Dazu hat u. a. die erfolgreiche irische Nationalmannschaft beigetragen. Außerdem erfreut sich Angeln großer Beliebtheit. Hauptsächlich wird nach Forellen und Lachsen gefischt.

Besonders aber der Pferdesport wird  in Irland groß geschrieben. Es gibt viele Gestüte, auf denen Rennpferde gezüchtet werden. Irische Vollblüter sind weltberühmte Turnierpferde, die viele Preise gewinnen. In ganz Irland gibt es Pferdemärkte und Pferderennen, bei denen die Menschen Geld auf ein bestimmtes Pferd setzen. Wenn das Pferd nicht gewinnt, dann verliert man sein Geld. Wenn es gewinnt, dann bekommt man mehr Geld zurück, als man eingezahlt hat. Viele der irischen Kinder haben sogar ein eigenes Pferd, mit dem sie jeden Tag ausreiten können.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Irland herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:

Volksmusik


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Irland nachlesen.


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Wenn Du aus Deutschland oder Österreich kommst, dann kennst Du auch das irische Geld - es ist nämlich das gleiche, der Euro. Ein 5-Euro-Schein sieht so aus:

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hymne.gif (3817 Byte) Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du die Hymne dieses Landes hören.

Hier der Text der Hymne:

Wir singen ein Lied, ein Soldatenlied
In jubelndem, stürmischem Chor
Während wir uns um die brennenden Feuer scharen,
Der sternenklare Himmel über uns;
Ungeduldig harrend des kommenden Kampfs,
Und während wir das Morgenlicht boxler,
Hier in der Stille der Nacht,
Werden wir ein Soldatenlied singen.
Refrain:
Soldaten sind wir
Die ihr Leben Irland geweiht haben;
Einige sind gekommen
Aus einem Land jenseits der See.
Der Freiheit verschworen,
Soll unser altes Vaterland nie wieder
Zuflucht der Despoten oder Sklaven sein.
Heute Nacht besetzen wir die Schlucht der Gefahr.
Für Éire, komme was da wolle,
Inmitten Kanonendonner und Flintenschüssen
Werden wir ein Soldatenlied singen.
Im Talesgrün, auf hochragendem Gipfel,
Kämpften vor uns unsere Väter,
Und siegten unter derselben alten Flagge,
die stolz über uns weht.
Wir sind Kinder einer kämpfenden Rasse,
Die bisher noch nie Schande gekannt hat,
Und während wir vorrücken, Auge in Auge mit dem Feind,
Werden wir ein Soldatenlied singen.
Refrain
Söhne der Gälen! Männer des Pale!
Der langerwartete Tag naht;
Die dichten Reihen von Inisfail
Sollen den Tyrannen das Fürchten lehren.
Unsere Lagerfeuer brennen nun herunter;
Seht den Silberstreif im Osten,
Da draußen wartet der angelsächsische Feind,
So singt denn ein Soldatenlied.
Refrain

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