Die Geobine


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Größe 475 442 km2, damit ist das Land auf Platz 52 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 20,549 Millionen
Hauptstadt Jaunde
Sprachen Englisch, Französisch, Fulfulde, Ewondo und rund 200 weitere Sprachen und Dialekte
Währung CFA-Franc

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Kamerun liegt am Golf von Guinea zwischen West- und Zentralafrika. Es grenzt im Süden an Äquatorialguinea, Gabun und Kongo, im Osten an die Zentralafrikanische Republik, im Norden an Tschad und Nigeria.

Neben Erdöl, Kaffee und Holz sind Kakaobohnen ein wichtiges Produkt für den Verkauf in das Ausland, aus denen dann nämlich Kakao und Schokolade hergestellt werden.

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Der Name Kamerun kommt vom Kamerunfluß, den die Portugiesen im 15. Jahrhundert als Rio dos Cameros, Fluß der Krabben, bezeichneten.


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kamerun2.jpg (108595 Byte) Die Portugiesen kamen 1472 als erste Europäer in dieses Land und nannten es Camaro-es bezeichneten. 1884 erklärte Deutschland Kamerun, wie es inzwischen hieß, zum Protektorat. Der Unterschied zwischen einer Kolonie und einem Protektorat ist der, daß eine Kolonie vollkommen abhängig vom "Mutterland" ist, während ein Protektorat nur in Sachen Verteidigung und Beziehungen zu anderen Ländern von dem "Mutterland" abhängig ist. Aber das alles galt wohl nur auf dem Papier - in Wirklichkeit waren wohl auch die Protektorate Kolonien. Wie auch immer - nach dem Ersten Weltkrieg mußte Deutschland sich aus Kamerun zurückziehen und den Großteil des Landes beherrschte nun Frankreich, den Rest Großbritannien. 1960 wurde Kamerun unabhängig. 

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pyg.jpg (30263 Byte) Tropischer Regenwald bedeckt weite Teile des Landes. In dem schwül-heißen Klima leben, neben zahlreichen Tieren auch kleinwüchsige Menschengruppen, die wir Pygmäen nennen - ein Name, den sie selber gar nicht gerne hören. Sie ernähren sich von der Jagd und von gesammelten Wildpflanzen, Nüssen und Honig. Einfache Hütten bauen die Regenwaldbewohner aus Zweigen. Sie werden rundum in den Boden gesteckt, oben zusammengebunden und mit großen Blättern bedeckt. Da die Pygmäen keine Pflanzen anbauen, brauchen sie auch keine Bäume für Ackerflächen zu roden.

Die wichtigsten Urwaldstämme sind die Twa, die BaKa und die Mbuti.


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Der Park ist einer der größten und am besten erhaltenen Regenwälder Afrikas, der fast nur aus ursprünglichen, also vom Menschen noch nicht veränderten, Regenwald besteht. In dem Park leben unheimlich viele Tiere, ganz besonders aber viele Affenarten.

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Das Klima wechselt von feuchtheiß im Süden bis hin zum trockenen und dürregeplagten Norden.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 19 19 19 19 19 19 19 18 19 18 19 19
Max. Temp °C 29 29 29 29 28 27 27 27 27 27 28 28
Feuchtigkeit % 80 80 81 82 84 85 86 86 86 85 82 79
Regentage 3 5 13 15 18 17 11 10 20 24 14 4

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In den südlichen Regenwäldern findet man Edelhölzer wie Ebenholz, Mahagoni und Sapele sowie eine große Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten. Dazu zählen Orchideen und Farne, Schimpansen und andere Affenarten sowie eine artenreiche Vogelwelt. In den nördlichen Savannen leben Elefanten, Löwen und Leoparden.


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Die Hauptprodukte des Landes sind Mais, Hirse, Maniok, Erdnüsse, Yams und Mehlbananen (Kochbananen). Im Süden von Kamerun werden oft Speisen aus Getreide zubereitet, das zunächst in Palmöl gegart und dann mit Chili gewürzt wird. Dazu isst man eine Sauce mit Fisch, Fleisch oder Gemüse. Fufu ist ein weit verbreitetes Gericht und besteht aus einer festen, pastenähnlichen Masse, die aus gekochtem Mais, Hirse oder Cassava zubereitet wird. Garri ist geraspelter Maniok, der über dem Feuer so lange getrocknet wird, bis die Raspeln leicht und flockig sind.

Die meisten Dorfbewohner können sich den Luxus von Fleisch und Reis nicht oder nur sehr selten leisten.

In den städtischen Regionen besteht ein Frühstück oft aus Tee oder Kaffee, Brot und Obst. Die Bewohner der ländlichen Gegenden nehmen zum Frühstück meist die gleichen Speisen zu sich, aus denen auch die Hauptmahlzeit am Nachmittag besteht. Das Abendessen ist in der Regel sehr leicht. Beliebte Zwischenmahlzeiten sind rohes Zuckerrohr, gekochter Maniok, gekochte Eier, gegrillter Mais, frisches Obst und Nüsse.

Bier ist in ganz Kamerun ein sehr beliebtes Getränk und dient gelegentlich auch als Wasserersatz. Die Mahlzeiten werden häufig im Namen der Götter oder Vorfahren gesegnet. Ältere Familienmitglieder dürfen sich zuerst bedienen. Auf dem Land nehmen die Frauen die Mahlzeiten nicht gemeinsam mit den Männern und älteren Jugendlichen ein, sondern sitzen in einer Gruppe zusammen mit den kleineren Kindern an der Feuerstelle, an der auch gekocht wird. Darüber hinaus servieren die Frauen das Essen. Die Speisen werden in großen Schüsseln serviert, aus denen sich jeder mit der rechten Hand bedient. Vor und nach den Mahlzeiten reicht man Wasser zum Waschen der Hände. Flaschen werden immer in Sichtweite derjenigen Personen, für die der Inhalt bestimmt ist, geöffnet. Auch wenn die anwesenden Gäste nicht hungrig sind, gilt es als höflich, dennoch ein wenig von jeder der angebotenen Speisen zu kosten. In vielen Regionen gelten Menschen, wenn sie keinen Hunger oder Appetit verspüren, als krank. Dementsprechend erwartet man von einem Gast, dass er reichlich isst.


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Die beliebteste Sportart in Kamerun ist der Fußball. Erstmalig wurde die Fußballnationalmannschaft "Les Lions Indomptables - die unbezähmbaren Löwen" durch Erfolge bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien bekannt, wo sie nur knapp am späteren Weltmeister Italien in der Vorrunde scheiterte. Acht Jahre später folgte der große Triumph bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, wo man als erstes afrikanisches Team ins Viertelfinale einziehen konnte (unglückliche Niederlage gegen England - 2:3 nach Verlängerung).

olymia.jpg (115545 Byte) Bei den bisherigen Olympischen Spielen in der Neuzeit (also seit dem Jahre 1896) wurden über 15.000 Medaillen in den verschiedenen Sommer- und Wintersportarten vergeben.

Dabei errang dieses Land

3 1 1 5
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Medaillen insgesamt
Damit belegt das Land in der "Ewigen Medaillenliste" den 71. Platz von 141 Ländern, die jemals eine Medaille errungen haben.

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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Kamerun herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:

Volksmusik


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Kamerun nachlesen.


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Ich habe Dir mal einen Ausschnitt aus dem Fernsehprogramm dieses Landes aufgenommen.

Klicke einfach rechts rechts auf den Fernseher...

Fernsehen


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Das Geld in Kamerun heißt CFA-Franc, das Kleingeld Centimes. 100 Centimes sind ein Franc. Ein 2000-Franc-Schein sieht so aus:

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kamerun.png (3850 Byte) Die Flagge greift mit ihrem Grün, Rot und Gelb die panafrikanischen Farben auf, in ihrer Form richtet sie sich nach der französischen Trikolore. Damit spielt sie auf die Tatsache an, daß das Land vor 1960 in das größere französische Kamerun und in das kleinere englische aufgeteilt war.

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kamerun.png (109544 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Über dem Schild steht in den beiden Amtssprachen Französisch und Englisch übersetzt "Frieden, Arbeit, Vaterland", während unten der Staatsnamen in den beiden Sprachen steht.

Das rote Dreieck steht für den Kamerunberg, dem höchsten Berg Westafrikas.


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hymne.gif (3817 Byte) Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du die Hymne dieses Landes hören.

Die am 10.05.1957 als Staatslied angenommee Hymne existiert in einer französischen und einer englischen Fassung. Das Lied wurde als inoffizielle Hymne bereits seit 1948 verwendet.


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