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Größe 9 984 670 km2, damit ist das Land auf Platz 2 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 32,6 Millionen
Hauptstadt Ottawa
Sprachen Englisch, Französisch
Längster Fluß Sankt-Lorenz-Strom
Höchster Berg Mount Logan, 5 959 Meter
Währung Kanadischer Dollar

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Kanada erstreckt sich über den größten Teil der Nordhälfte des amerikanischen Kontinents.

Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde. Weite Prärien bestimmen dass Innere des Landes. Auf diesen flachen Ebenen grasen riesige Rinderherden, außerdem wird dort Weizen angebaut. Die Mehrzahl aller Kanadier lebt in der Region der großen Seen und entlang dem Sankt-Lorenz-Strom, dem größten und längsten Fluß Kanadas.

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film.gif (3907 Byte) Über Kanada habe ich einen kleinen Film gefunden, der über das Land berichtet. Klicke zum Anschauen einfach auf das Film-Zeichen.

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Der Landesname leitet sich vom indianischen Ausdruck kanatta ab, der "Niederlassung" oder "Hütte" bedeutet.


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Kanada ist mit seinen fast 10 Millionen Quadratkilometern so groß, daß eine Zugfahrt von Toronto nach Vancouver drei Tage und drei Nächte dauert - die Strecke ist 4 467 Kilometer lang.


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Am Fluß Red Deer im Bundesstaat Alberta liegt der "Dinosaur Provincial Park". Er ist einer der größten Dinosaurierfundstellen der Welt. Dort wurde der riesige Albertosaurus ausgegraben, der hier einst lebte.

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Kanada ist mit 75% der weltweit größte Hersteller von Ahornsirup. Jeden März sammelt man den Saft des Zuckerahorns und kocht ihn zu Sirup ein. Ein Ahornblatt ist auch das kanadische Nationalsymbol.


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An einigen Orten in Kanada herrschen monatelang Temperaturen um den Gefrierpunkt. Man kann dort seinen Garten unter Wasser setzen und die Eisfläche als Eishockeyfeld benutzen.


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Das Skydome-Stadion in Toronto war das erste Stadion der Welt mit einem beweglichen Dach. 50 000 Menschen können auf vier Ebenen sitzen und den Spielen zuschauen. Das Spielfeld besteht aus 106 Rollen Tartan (das ist ein Kunststoff), die mit insgesamt 12,8 Kilometer Reißverschlüssen verbunden sind.

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Der "Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons" ist ein Ort der an eine Zeit erinnert, in der sich Amerikas Ureinwohner das Land mit den Bisons teilten. "Head-Smashed- In Buffalo Jump" gilt als einer der ältesten und besterhaltenen Jagdplätze in Nordamerika.

Der Abgrund liegt in der kanadischen Provinz Alberta, etwa 175 Kilometer südlich von Calgary. Die Ausläufer der Rocky Mountains gehen hier in die Great Plains, ein halbtrockenes Vorland, über.

Bei der historischen Bisonjagd versuchten getarnte Jäger die Tiere in eine Richtung zu locken, aus der sie nur auf einen Abgrund fliehen konnten. Wenn sich Tiere aus der Herde der Klippe näherten, tauchten schreiend und winkend weitere Indianer auf. Sie umzingelten die erschrockene  Herde, die in Panik auf den Abgrund rannte. Die ersten Bisons versuchten meist an der Kante zu stoppen, wurden aber von den nachfolgenden Tieren überrannt. Sie stürzten sich wie die Lemminge in den Tod.

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Seinen Namen verdankt "Head-Smashed-In" übrigens nicht den getöteten Bisons, sondern einer Legende. Ein junger Krieger wollte die herabstürzenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Er stellte sich ganz eng an die Wände der Klippe, die Bisons stürzten vor ihm zu Tode. An diesem Tag war freilich die dem Exitus geweihte Herde größer als sonst. Immer mehr stürzten herab und erdrückten den jungen Mann an dem steilen Fels. Die Blackfoot nannten die Stelle "where he got his head smashed in", "wo sein Schädel zerschmettert wurde". Da hätte wohl eine Reiserücktrittsversicherung auch nicht geholfen…


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Eigentlich reichen die Rocky Mountains von Alaska bis Neu Mexiko, 4500 Kilometer weit. Anfangs war dieses Gebirge dem jungen Staat ein unüberwindbares Hindernis zwischen der Westküste und dem übrigen Kanada.

kanadarocky.jpg (27191 Byte) Ende des 19. Jahrhunderts baute man deshalb eine Eisenbahn quer durch die Rocky Mountains. Diese Bahn ist noch heute in Betrieb. Und rentabel ist sie auch. Eine Straße und Unterkünfte wurde erst später gebaut. Nicht nur eine Straße über die Rockies, sondern auch eine Panoramastraße, den Icefield Parkway. Mit ihm hat Kanada die schönsten Gletscher seiner Rockies für den Autofahrer erschlossen, dazu Flüsse, Seen, Täler - eine grandiose Landschaft, die während des kurzen Sommers Millionen von Besuchern anzieht.

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Lunenburg ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste Kanadas - und ein Stück kanadischer Geschichte. Gegründet von britischen Kolonialherren, besiedelt von braven deutschen Auswanderern, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand brachten.

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Die Essgewohnheiten richten sich nach der Herkunft. Es gibt zahlreiche regionale Spezialitäten. In den am Atlantik gelegenen Provinzen gibt es eine große Vielfalt an Fisch und Meeresfrüchten. Prince Edward Island ist bekannt für seine Kartoffelgerichte. In Québec weist die Küche starke französische Einflüsse auf. Zu den lokalen Spezialitäten gehören dicke Erbsen- und Kohlsuppen, Tourtière (eine Hackfleischpastete aus Schweinefleisch) und Cipate (Rindfleischpastete). In Québec wird Ahornsirup hergestellt; er wird oft zur Zubereitung von Desserts verwendet.

In Kanada nimmt man die Hauptmahlzeit üblicherweise am Abend zu sich, in ländlichen Gebieten jedoch mittags.


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In Kanada herrscht ein kühles Klima. In den nördlichen Breiten ist das Klima polar mit Wintertemperaturen bis zu -40 Grad und Niederschlägen, die die meiste Zeit im Jahr als Schnee fallen. Im Inneren Kanadas ist das Klima kontinental. Die Winter sind frostig, die Sommer kurz und die Niederschlagsmengen normal. An der Atlantikküste sorgt der kalte Labradorstrom für allgemein etwas niedrige Temperaturen, während man an der Westküste sehr milde Temperaturen und reichlich Niederschläge vorfindet, die den feuchten Luftmassen des Pazifik zu verdanken sind. Die Coast Mountains versperren den Regenwolken den Weg ins Gebiet östlich der Rocky Mountains und so ist diese Region sehr trocken. Der Gegensatz zwischen beiden Küsten kommt auch in der Wassertemperatur zum Ausdruck. Während die Pazifiküste nie mit Eis bedeckt ist, versperren Eisschollen fast das halbe Jahr über die Hudsonbai, die Küste Labradors und sogar den Mündungstrichter des Sankt-Lorenz-Stromes.


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Nördlich der Baumgrenze gibt es kaum oder gar keinen fruchtbaren Boden. Daher ist der Großteil dieser Landfläche auch als Tundra (Barren Grounds) bekannt.

Die Vegetation der vom Nordpol am weitesten entfernten Tundragebiete besteht aus niedrigem Buschwerk, Gräsern und Riedgras. Die nördlichsten Gebiete sind noch nicht einmal zu einem Zehntel mit den für die Polarwüste typischen Moosen bedeckt.

Südlich der Baumgrenze, über den gesamten Norden Kanadas von Alaska bis Neufundland, schließt sich eines der größten Nadelwaldgebiete der Welt an. Im Osten, von den Großen Seen bis zu den Küsten, wachsen hauptsächlich Mischwälder mit Zuckerahornbäumen, Buchen, Birken, Kiefern und Hemlocktannen. Die Tiefebenen im äußersten Süden sind jedoch mit reinen Laubwäldern bedeckt: hier gedeihen neben Hickorybäumen, Eichen und Ulmen Kastanien, Ahorn- und Walnußbäume.

In den westlichen Berggebieten sind die gemeine Fichte, Douglasfichte und Lodgepole-Kiefer am weitesten verbreitet, in Hochebenen wachsen außerdem Zitterpappel und Gelbkiefer.

An der niederschlagsreichen Pazifikküste gibt es äußerst eindrucksvolle Wälder mit dichten, turmhohen Douglasfichten, westlichen Rot-Zedern und Hemlocktannen.

Das Prärieland ist zu trocken, um mehr als vereinzelte Baumgruppen hervorzubringen. Vom ursprünglich weiten, hügeligen Grasland ist heute nur noch wenig übrig. Die fruchtbare schwarze Erde wurde umgepflügt und in den heute berühmten Weizengürtel Kanadas umgewandelt.

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Die arktischen Gewässer bieten Nahrung für Wale, Walrosse, Seehunde und für den Polarbären. In der Tundra gibt es Moschusochsen, Karibus, Wölfe, Polarfüchse und Lemminge; auch viele Zugvögel verbringen hier den Sommer, darunter Alke, Enten, Möwen, Seeschwalben und andere Seevögel. Die Wälder im Norden sind ein idealer Lebensraum für Karibus und Elche, Luchse, Schwarz – und Braunbären, Biber, Marder, Bisamratten, Nerze sind auch heute noch weitgehend Grundlage des Pelzhandels. Weiter im Süden findet man viele Wapitis, während es in dichter besiedelten Landstrichen vor allem kleinere Säugetiere, wie graue und rote Eich-, Backenhörnchen, Wiesel und Otter gibt. Zur artenreichen und gesangsstarken Vogelwelt zählen der Cardinal, der Waldsänger, der Baltimore-Pirol und die Spott-Drossel. In den Präriegebieten leben kleinere Tiere, wie Präriehasen, Taschenratten und das spitzschwänzige Raufußhuhn sowie die letzten Bisons und Pronghornantilopen. In den westlichen Bergen gibt es sehr gut angepaßte Tierarten wie das Bighorn-Schaf und die Bergziege.


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Für die Schulen sind die einzelnen Provinzen zuständig; daher sind die Jahre der Schulpflicht von Provinz zu Provinz unterschiedlich. In der Regel beginnt die Gerundschule mit 5 oder 6 Jahren und endet mit 13 oder 14. Danach folgen 3 bis 5 Jahre die weiterführende Schule.

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Nationalsportarten sind Lacrosse (im Sommer) und Eishockey (im Winter), wobei Eishockey ein Teil der Kultur Kanadas ist. Außerdem erfreut sich auch Curling großer Beliebtheit, ebenso wie Baseball und Fußball, wobei dieser nicht wie in Europa in professionellen Ligen gespielt wird.

Kanada wird 2010 die olympischen Winterspiele in Vancouver ausrichten.

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Lacrosse ist ein Ballspiel mit zehn Spielern bzw. zwölf Spielerinnen in zwei Mannschaften, die mit einem Netzschläger versuchen, den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Curling ist eine auf dem Eis gespielte Wintersportart. Zwei Mannschaften zu je vier Spielern versuchen, ihre Curlingsteine näher an den Mittelpunkt eines Zielkreises auf einer Eisbahn zu spielen als die gegnerische Mannschaft.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied der Inuit, besser bekannt als Eskimos, herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:

Volksmusik


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus der Inuit in Kanada nachlesen. Inuit ist der richtige Namen für die Eskimos.


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Das Geld in Kanada heißt Kanadischer Dollar, das Kleingeld Cents. 100 Cents sind ein Dollar. Ein 10-Dollar-Schein sieht so aus:

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