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| 55 000 km2 | |
| 430 Kilometer | |
| 150 Kilometer | |
| Pic d'Aneto, 3 404 Meter | |
| Pico du Posets (3 375 Meter), Monte Perdido (3 355), Pic de Vignemale (3 298), Pic Carlitte (2 921), Mont Canigou (2 784), Pic d'Anie (2 504), Pic d'Orhy (2 021) | |
| Roncesvalles (1 057 Meter), Somport (1 622), Envalira (2 407), Bonaigua (2 072), Tourmalet (2 114), Perche (1 577), Portalet (1 794) | |
| Frankreich, Spanien, Andorra | |
| Andorra La Vella, Pamplona, Lourdes, San Sebastian, Irun | |
| Conflent, Vallespr, Gavarnie | |
Im Südwesten Europas bildet die Bergkette der Pyrenäen eine fast gerade Linie zwischen Atlantik und Mittelmeer. Dabei trennt sie Südwestfrankreich von Spanien. Die tiefen Täler und verwitterte Gipfel beherbergen eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt.
Die Pyrenäen entsandten wie die Alpen vor mindestens 50 Millionen Jahren. Damals entstanden unzählige Täler, Höhlen und Talkessel.

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Die Gebirgskette mit einer französischen Seite im Norden und einer spanischen, weniger steilen im Süden, beherbergt in ihrem Ostteil das kleine Fürstentum Andorra. Die westlichen oder atlantischen Pyrenäen erstrecken sich mit ihren mittelhohen Gipfeln, von denen der höchste der Pic d'Anie mit 2 504 Meter ist, und den tief eingeschnittenen Tälern von der baskischen Küste bis zum Ossau-Tal. Die Zentralpyrenäen zwischen dem Balaitus-Massiv und dem Puymorens-Pass, der 1 915 Meter hoch ist, bilden den höchsten Teil der Gebirgskette mit dem Pico de Aneto, der 3 404 Meter hoch ist. Sie sind mit kleinen Gletschern bedeckt. Die östlichen oder katalanischen Pyrenäen bieten schöne Gipfel, Hochebenen und tiefe Täler. |
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Im 3. Jahrhundert vor Christi bevölkerten Keltiberer beide Seiten der Pyrenäen. Sie stammten von den Kelten ab, die aus Nordfrankreich kamen, und von den Iberern. 218 vor Christi begann der Feldherr Hannibal, der aus Karthago stammte, seinen sogenannten Zweiten Punnischen Krieg um die Vorherrschaft im Mittelmeer. Von Südspanien aus zog er über die Pyrenäen und die Alpen nach Italien.
Im 5. Jahrhundert überquerten die Germanen auf ihren Weg in den Süden die Pyrenäen. Die Sweben ließen sich am Fuß der Bergkette nieder, wurden aber 412 von den Westgoten verdrängt. Die Westgoten gründeten ein Reich, das Spanien und den Süden Galliens umfaßte. Die karolingischen Könige dehnten dann vom 8. bis zum 10. Jahrhundert ihren Machtbereich auf die Pyrenäen aus. Während eines Feldzuges gegen die Mauren in Spanien im Jahr 778 verlor Roland, ein Neffe Karls des Großen, sein Leben, als er Opfer der Basken wurde.
Die Feindseligkeiten zwischen Frankreich und Spanien, die 1635 ausbrachen, endeten 1659 mit dem Pyrenäenfrieden. Im Jahr 1700 verkündete der König Ludwig XIV. bei der Abreise seines Enkels Philipp von Anjou, König von Spanien, "daß es keine Pyrenäen mehr gibt". Nun ja, der olle König irrte sich - die Pyrenäen gibt es noch heute, was man von ihm nicht gerade sagen kann :-))
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Das malerische Aspe-Tal liegt in den atlantischen Pyrenäen und wird von den Pilgern (das sind Leute, die wegen ihres Glauben an Gott meist zu Fuß lange Wege zu einer Kirche unternehmen) auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostella Richtung Spanien durchquert.

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