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| 238 391 km2, damit ist das Land auf Platz 81 von 197 Ländern |
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| 21,5 Millionen | ||
| Bukarest. Weitere große Städte: Jassy, Cluj-Napoca, Temesvar, Konstanza | ||
| Rumänisch | ||
| Donau. Weitere wichtige Flüsse: Pruth, Maros, Olt | ||
| Moldoveanu, 2 544 Meter | ||
| Leu |
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Rumänien grenzt im Norden an die Ukraine, im Nordosten an Moldawien, im Osten an das Schwarze Meer, im Süden an Bulgarien, im Südwesten an Serbien und im Westen am Ungarn.
In Rumänien bildet das gebirgige Hochland Siebenbürgen das Zentrum,. Siebenbürgen kennst Du vielleicht nicht, aber Transilvanien sagt Dir bestimmt etwas. Dass ist nämlich die Heimat von dem berühmten Grafen Dracula.
Der längste Fluß ist die Donau, die Du sicherlich auch schon aus Deutschland kennst. Das wichtigste Gebirge sind die Karpaten.
Etwa ein Viertel des Landes ist von Wald bedeckt und Holz ist eine wichtige Einnahmequelle. Die Donau dient als Transportweg. In Wasserkraftwerken wird Strom erzeugt.
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Über Rumänien habe ich einen kleinen Film gefunden, der über das Land berichtet. Klicke zum Anschauen einfach auf das Film-Zeichen. |
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Rumänien war einst die römische Provinz Dakien, in die später die Goten, Hunnen, Bulgaren und Slawen einfielen, bevor sie im 15. Jahrhundert Teil des Osmanischen (also türkischen) Reiches wurde. Nach der Türkenherrschaft war von 1829 bis 1856 Rußland die Schutzmacht Rumäniens. 1859 wählten die Moldau (im Süden) und die Walachei (im Osten) Prinz Alexander Cuza zu ihren Herrscher und 1878 wurde das Land unabhängig. 1946 zwang jedoch eine kommunistische Regierung den König zum Aufgeben. Nach über 40 Jahren kommunistischer Herrschaft wurde 1989 Nicolae Ceaucescu, der Führer der Kommunisten, gestürzt und anschließend fanden freie Wahlen statt.
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| Die Auwälder entlang des Verlaufs der Donau sind bewachsen mit
Pappeln, Eschen und Weiden. Im Donaudelta befinden sich eine große Anzahl von Sumpf- und
Schilfpflanzen. Wußtest Du, daß es hier sogar fleischfressende Pflanzen wie den Wasserschlauch und die Wasserhade gibt? |
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In Rumänien ist Mais das wichtigste Anbauprodukt. Er wird nicht nur als Nahrungs- oder Futtermittel genutzt, sondern auch als Brennstoff verwendet. In einigen milden Gegenden Rumäniens wird Wein angebaut.
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Er ist der Fürst der Vampire und ist angeblich in Rumänien zu
Hause. Dracula ist jedoch nur ein Roman des irischen Schriftstellers Bram Stoker, in dem Vampirgeschichten und Berichte über einen grausamen walachischen Fürsten vermengt wurden. Diesen Fürsten gab es allerdings wirklich und zwar in der rumänischen Ortschaft Vlad Tepes. |
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Die wichtigsten Zweige der Industrie sind der Maschinenbau, die Textilherstellung und die Lebensmittelverarbeitung.
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Die großen dichten Wälder des Landes liefern das Holz, mit dem die Rumänen ihre traditionellen Häuser bauen. Jede Region hat dabei ihren eigenen Baustil. Eine Gemeinsamkeit besteht darin, daß die Küche in einem Extraanbau untergebracht ist. Die Häuser in den Anbaugebieten von Wein haben dazu noch große Keller, damit Wein und Obst aus den Gärten eingelagert werden kann.

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| In Rumänien leben noch immer 410 000 Roma. Wahrscheinlich stammen die Roma von indischen Völkern ab, die im 5. Jahrhundert über den Nahen Osten ins Land kamen. |
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In Transsilvanien messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit, sagt ein
rumänisches Sprichwort. Wer sich den Weg durch dieses Land bahnt, über Schlaglöcher
hinweg und vorbei an Ochsenkarren, hat bisweilen tatsächlich das Gefühl, dass die Zeit
hier stehengeblieben ist. Irgendwo im Mittelalter.
In Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles noch so, wie es
um 1200 war, als sich vor allem Siedler hier niederließen. Die von ihnen gebaute
Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene
Ensemble dieser Art in Transsilvanien, zu deutsch Siebenbürgen.

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Nach jahrelanger Nahrungsmittelknappheit gibt es nun ein großes Lebensmittelangebot in Rumänien, doch sind die Preise für viele Menschen zu hoch. Zum Frühstück nehmen Rumänen meistens Eier, Käse, Brötchen oder Brot und Kaffee zu sich. Das Mittagessen besteht im allgemeinen aus Suppe, Fleisch, Kartoffeln, Brot und Gemüse. Dazu trinkt man Wein oder Bier. Beliebt ist auch ein Pflaumenbranntwein namens Tuica. Das Abendessen ist ähnlich wie das Mittagessen zusammengesetzt, nur etwas leichter. Es ist die wichtigste Mahlzeit, da sich die ganze Familie versammelt, um die Neuigkeiten des Tages auszutauschen. Rumänische Spezialitäten sind Mititei (gegrillte Fleischbällchen), Patricieni (gegrillte Wurst) und Mamaliga (Maisbrei). Gebäckstücke werden gerne zum Nachtisch gegessen. Trinksprüche sind zu allen Gelegenheiten üblich.
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Rumänen auf dem Land heiraten relativ früh. Früher warteten junge Leute in der Stadt mit der Hochzeit, bis sie ihr Studium oder eine andere Ausbildung beendet hatten. In jüngerer Vergangenheit heirateten sie jedoch oft schon im letzten Schuljahr, da Verheiratete leichter eine Wohnung und Arbeit in der Stadt bekamen.
Städtische Familien sind aufgrund des knappen Wohnraums in Rumäniens Städten meist kleiner als auf dem Land. Der Vater ist das Familienoberhaupt. Die meisten Frauen sind berufstätig und gleichzeitig für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig, während Männer selten bei der Hausarbeit helfen. Oft leben die Großeltern bei ihrer Familie.
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Erwachsene begrüßen einander oft mit einem Händeschütteln. Dabei wartet ein Mann, bis eine Frau ihm ihre Hand entgegenstreckt. In Städten kommt es vor, dass Männer einer Frau die Hand küssen. Auf dem Land ist es üblich, jeden persönlich und sogar Fremde zu grüßen. Traditionell werden Vornamen nur von Freunden und Verwandten sowie von Erwachsenen bei der Anrede von Kindern benutzt. Es ist üblich, einen Titel (Doktor, Professor) vor dem Nachnamen zu verwenden. Gästen wird in der Regel Kaffee, Tee, Schnaps oder ein Wein aus der Umgebung oder eine andere Erfrischung angeboten. Wenn man zum Abendessen eingeladen wird, freuen sich die Gastgeber über einen Strauß Blumen oder ein anderes Geschenk. An Wochentagen dauern Besuche meistens nicht länger als bis 23.00 Uhr, da die Arbeit früh morgens beginnt.
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Die Schule besuchen die rumänischen Kinder von 6 bis 16 Jahren. Obwohl es eine Schulpflicht gibt, können von 100 Kindern 8 nicht in die Schule gehen, da es auf dem Land manchmal sehr schwierig ist, zur nächsten Schule zu kommen. Auch sind manche Eltern einfach zu arm und die Kinder müssen ihnen helfen, Geld zu verdienen.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Rumänien herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Rumänien nachlesen.
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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = zero Eins (ein, eine) = unu (masculine), una (feminine) Zwei = doi (masculine), doua (feminine) Drei = trei Vier = patru Fünf = cinci Sechs = s'ase Sieben = s'apte Acht = opt Neun = noua Zehn = zece |
Ja = Da Nein = Nu Danke = Mult'umesc Vielen Dank = Mult'umesc foarte mult, Bitte = Va rog Entschuldigen Sie = Scuzat'i-ma Guten Tag = Buna ziua Auf Wiedersehen = La revedere tschüß = La revedere Guten Morgen = Buna dimineata Guten Tag = Buna ziua Guten Abend = Buna seara Gute Nacht = Noapte buna |
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Das Geld in Rumänien heißt Leu, die Mehrzahl davon Lei und das Kleingeld heißt Bani. 100 Banis sind ein Leu. Der Ein-Millionen-Lei-Schein sieht so aus:

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Blau und Gelb steht für die rumänische Provinz Walachei und Rot und Blau für die Provinz Moldau. |
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