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| 17 075 400 Millionen km2, damit ist das Land auf Platz 1 von 197 Ländern |
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| 142,4 Millionen | ||
| Moskau. Weitere große Städte: St. Petersburg, Nowossibirsk, Nischni Nowgorod, Jekaterinburg, Samara | ||
| Russisch | ||
| Jenissej, 5 870 Kilometer. Weitere wichtige Flüsse: Ob, Wolga, Don, Lena | ||
| Elbrus, 5 642 Meter. Bedeutendste Gebirge: Ural, Kaukasus | ||
| Rubel |


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Rußland ist das größte Land der Welt. Es erstreckt sich über elf Zeitzonen hinweg von Osteuropa nach Nordasien. Im Südosten liegt das Japanische Meer und im Osten der Pazifik. Im äußersten Osten trennt die Beringstraße Ostsibiren von Alaska. Die Beringstraße ist keine Straße für Autos, sondern so nennt man eine Meerenge. Das Uralgebirge bildet die Grenze zwischen West und Ost. Der Ural erstreckt sich vom Karasee (Polarmeer) im Norden bis zur Mündung des gleichnamigen Flusses Ural.
Im Westen grenzt Russland an Finnland, Norwegen, Estland, Lettland und Weißrußland. Die wesentlich längere Südgrenze reicht bis nach Zentralasien und verläuft von der Ukraine über Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan, die Mongolei und China bis nach Nordkorea.![]()
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Zum größten Teil herrscht in Rußland gemäßigtes Klima. Drei Bereiche bilden jedoch eine Ausnahme. Der Süden des fernen Ostens weist den Monsunregen auf und der Norden Sibiriens ist durch das arktische Klima bitterkalt. An der Schwarzmeerküste wiederum ist es oft sehr heiß.
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Durch die Größe des Landes gibt es verschiedene Vegetationen. Es gibt polare Kältewüsten mit sehr wenigen Pflanzen und Tundravegetationen, auf deren Böden, die immer gefroren sind, zum Beispiel Zwergsträucher und Moose wachsen. Dann gibt es noch die Taiga (Foto) mit Nadelwäldern und Mooren. Große Teile von Rußland sind auch mit Laubwäldern bedeckt. Aber Rußland hat auch große Wüsten, wo fast gar nichts wächst.

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| Wie bei den Pflanzen gibt es auch bei den Tieren durch die Größe von Rußland die verschiedensten Tiere. An der Nordküste leben Belugawale, Polarbären, Walrosse und Robben. In der Tundra hausen Rentiere, die hier auch gezüchtet werden. In Freiheit findet man Polarfüchse, Biber, Lemminge und Schnee-Eulen. Die großen Wälder der Taiga sind Heimat von zahlreichen Felltieren, darunter die Eichhörnchen und der Zobel. |
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Aber auch Elche, Bären, Wölfe sowie Hirsche und Nerze leben hier. In der Gegenden um Wolga, Don und Ural (alles drei Flüsse) finden sich noch vereinzelt Desmane. Das ist eine Maulwurfsart, die vom Aussterben bedroht ist. Im Baikalsee leben die so genannten Ölfische (Foto). Das sind fetthaltige Knochenfische, die schuppenlos und durchscheinend sind. Überall im Land gibt es Falken, Adler und Kraniche.
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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts befindet sich die russische Wirtschaft im Aufschwung. Die besondere Stärke der Russen sind die Technologie für Raumschiffe, moderne Werkstoffe, Biotechnologie und Lasertechnik. Viele Russen sind auch hervorragend ausgebildet.
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Wichtigste Anbauprodukte sind Kartoffeln und Getreide. Allerdings können die Russen nicht so viel Getreide anbauen, wie sie brauchen, weswegen sie Getreide unter anderem aus Kanada oder Amerika einführen müssen. Die Viehzucht stellt den wichtigsten landwirtschaftlichen Bereich dar. Rußland ist nach den USA der größte Erzeuger von Kuhmilch.
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In Rußland ist das Ballett eine sehr beliebte Form der Unterhaltung.Aus einer 1773 gegründeten Ballett-Truppe ging später das weltberühmte Bolschoi-Ballett hervor.

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Von Oktober bis März scheint die Sonne in Moskau nur durchschnittlich 15 Minuten am Tag. Bis zu fünf Monate kann der Schnee liegen bleiben.
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Leo Tolstoi (er lebte von 1828 bis 1910) gehört zu den größten Dichtern der Welt. Sein wohl bekanntestes Buch, "Krieg und Frieden", spielt in Rußland zur Zeit der napoleanischen Kriege. Tolstoi beschreibt darin die Stimmung der russischen Bevölkerung während des Einmarsches französischer Truppen unter Napoleon im Jahr 1812.
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Rußland ist ein Vielvölkerland. Neben den Russen sind mehr als 100 verschiedene Nationalitäten und Völker über das Land verstreut. Dazu zählen große Völker wie die Ukrainer und Usbeken und so kleine wie Kalmücken oder Jakuten.
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Russen schätzen es, ein reichhaltiges Frühstück zu sich zu nehmen. Ein wichtiger Bestandteil des Mittag- oder Abendessens sind Suppen. Zakuski (Vorspeisen) werden in den verschiedensten Formen angeboten. Typische russische Gerichte sind Borschtsch, Piroschki (gefüllte Teigtaschen) und Blini (Pfannkuchen). Fleisch, Fisch, Wurst und Käse werden ebenfalls gern gegessen, sind aber kaum erhältlich. Menschen mit geringerem Einkommen, vor allem Rentner, essen in erster Linie Brot. Kartoffeln, Möhren, Rote Bete und Zwiebeln gehören zu den am ehesten angebotenen Gemüsesorten. Normalerweise essen Russen wegen der hohen Preise nicht in Cafés oder Restaurants zu Mittag. Viele Berufstätige nehmen sich ihr Mittagessen von zu Hause mit.
Der Bortsch ist eine rötliche Suppe, die aus Rote Bete zubereitet und warm oder kalt gegessen wird. Häufig gibt es dazu auch saure Sahne. Blinis sind Pfannkuchen aus Buchweizen, die mit Fleisch oder Käse gefüllt und in der Pfanne geröstet werden.
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Sibirien erstreckt sich über eine Fläche von 12,5 Millionen km2 im östlichen, asiatischen Teil Rußlands. Der Name leitet sich von dem Wort "sibi" ab, das "schlafendes Land" bedeutet.
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| Diese längste Eisenbahnstrecke der Welt ( sie ist 9 900
Kilometer lang) verläuft quer durch Rußland. Mit dem Bau begann man im Jahr 1891. Die
wichtigste Aufgabe der Bahnlinie ist der Transport der sibirischen Bodenschätze. Eine Bahnfahrt von Moskau nach Wladiwostok dauert rund 165 Stunden. |
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Das Uvs-Nuur-Becken umfaßt unterschiedliche Ökosysteme:
ewige Schneefelder im Turgen-Gebirge, Seen- und Steppengebiete, die Wüste von Altan Els. Der Uvs-Nuur-See ist Lebensraum für viele Wandervögel, Seehunde und Seevögel. In den Wüsten- und Bergregionen leben seltene Tiere wie die mongolische Wüstenrennmaus, Polarkatzen, Schneeleoparden, Wildschafe und der asiatische Steinbock. |
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| Seit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml der Sitz der Zaren. Die Selbstherrscher, wie sich die Zaren nannten, vergrößerten ständig ihre Festung über der Moskwa und ließen die Paläste immer glanzvoller ausstatten. Der Kreml wurde zum Abbild und Sinnbild des ungeheuren Reichtums und der fast grenzenlosen Macht des Zarenreichs. |
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"Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott." so ein russisches Sprichwort. Auch nach der Revolution, als kein Gott mehr über ihm war und die Glocken der vielen Kathedralen innerhalb und außerhalb der Kremlmauern schweigen mußten, blieb der Kreml Machtzentrale. Wo einst Iwan der Schreckliche von seinem Elfenbeinthron das russische Reich beherrschte und später eine deutsche Prinzessin in prächtiger Robe zur Krönung schritt, um als Zarin Katharina II. neue Länder zu erobern, da herrschten 70 Jahre lang die "roten Zaren". In dieser Zeit schien die über 2 Kilometer lange "Rote Mauer" noch höher geworden zu sein. Über den "Roten Platz" rollten die Panzer der Sowjetarmee.
Wie die Zarenmacht, so verging auch die Macht der Kommunisten, ein neuer Präsident zog als Hausherr in den Kreml ein. Heute können die Kirchen auf dem Kremlgelände von Touristen besichtigt werden. Vor den Ikonenwänden der Krönungskirche drängen sich Gläubige und Ungläubige, ebenso wie in der "Maria Verkündigungskathedrale", der kaiserlichen Hauskirche und der "Erzengelkathedrale", in der die Sarkophage der Zaren aufgestellt sind.
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Der Baikalsee (auf deutsch "Reicher See") ist der größte Süßwassersee der Erde. Er enthält ein Fünftel der gesamten Süßwasserreserven der Erde. Er liegt bei Irkutsk und ist mit 25 Millionen Jahren der älteste und mit 1 637 Metern der tiefste See der Welt. Der See ist vom Südwesten zu Nordosten 636 Kilometer lang und bis zu 80 Kilometer breit.
Gespeist wird der Baikalsee von 365 Flüssen und Bächen, die aus den umliegenden Gebirgen in den See fließen. Einziger Abfluss ist die Angara - einer der großen Flüsse Sibiriens.
Seine Umwelt weist eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt auf: zwei Drittel der insgesamt 2 500 Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, d.h. sie kommen ausschließlich hier vor. Zum Beispiel lebt hier die einzige Süßwasser-Robbe der Welt, die Nerpa (Baikalrobbe), der Omul, eine Lachsart oder der Golomjanka, ein Fettfisch, der am tiefsten lebende Süßwasserfisch.
Bedroht wird diese Landschaft heute durch Fabriken mit ihren Schornsteinen und der daher kommenden Luftverschmutzung, die Abholzung der Wälder, eine aggresive Fischerei und der zunehmenden Besiedlung.

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Viele russische Paare leben schon vor ihrer Hochzeit zusammen oder verzichten ganz auf eine Heirat. Da es sehr schwierig ist, eine Wohnung zu bekommen, leben junge Ehepaare oft noch eine gewisse Zeit bei ihren Eltern. Familien in Städten haben oft nur ein Kind, weil sich so die Wohnungssuche einfacher gestaltet. Auf dem Land sind die Familien dagegen meist größer. Normalerweise gehen sowohl der Mann als auch die Frau einem Beruf nach, aber die Frau trägt außerdem die Verantwortung für den Haushalt. Einrichtungen zur Kinderbetreuung sind vorhanden, aber sehr teuer. Oft kümmern sich deshalb die Großeltern um die Kinder. Stadtwohnungen sind in der Regel wenig geräumig. Familien in ländlichen Gebieten verfügen meist über etwas mehr Wohnraum, aber nicht immer über fließendes Wasser und andere Annehmlichkeiten.
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Zur Begrüßung reicht man sich wie in Deutschland die Hand und sagt Sdrastwuitje, Dobri djien (Guten Tag) oder Privjiet (Hallo). An die Begrüßung kann sich die Frage Kak dela? (Wie geht's?) anschließen. Wer eine ältere oder übergeordnete Person anspricht, wählt die Anrede mit Vor- und Vatersnamen. Der Vatersname entspricht dem Vornamen des Vaters und enthält zusätzlich eine besitzanzeigende Endung. Swetlana Iwanowna lautet z. B. die Anrede für Svetlana, die Tochter des Iwan. Ihren Bruder Dmitri würde man mit Dmitri Iwanowitsch ansprechen. Freunde und Verwandte benutzen häufig Kosenamen, die sich aus fast allen russischen Namen ableiten lassen. Es gibt eine sehr große Anzahl dieser Kosenamen, beispielsweise allein für den verbreiteten Namen Michail etwa 80 verschiedene (Mischa, Mischinka, ...). So kann es z. B. sein, dass eine Person ihr Gegenüber nach einer gewissen Zeit fragt, ob sie ihn oder sie mit dem entsprechenden Kosenamen ansprechen darf. Ein Bekannter von Dmitri Iwanowitsch stellt also vielleicht die Frage, ob er Dmitri auch Dima nennen darf.
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Die Kinder in Rußland müssen ab 7 Jahre zunächst für 3 Jahre die Grundschule besuchen. Danach kommen sie auf eine weiterführende Schule, die sie für mindestens 7 Jahre aufsuchen.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Rußland herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Rußland nachlesen.
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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = nol Eins (ein,eine) = odin Zwei = dva Drei = tri Vier = chetyre Fünf = pyat Sechs = shest Sieben = sem Acht = vosem Neun = devyat Zehn = desyat |
Ja = Da Danke = Spasibo Vielen Dank = Bolshoe spasibo Bitte schön = Pazhaluista Bitte = Pazhaluysta Entschuldigen Sie = Izvinite Guten Tag = Zdravstvuyte Auf Wiedersehen = Do svidaniya tschüß = Poka Guten Morgen = Dobroe utro Guten Tag = Dobry den Guten Abend = Dobry vecher Gute Nacht = Spokoynoy nochi |
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Das Geld in Rußland heißt Rubel. Ein 500-Rubel-Schein sieht so aus:

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