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| 505 988 km2, damit ist das Land auf Platz 50 von 197 Ländern |
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| 43,6 Millionen | ||
| Madrid. Weitere große Städte: Barcelona, Valencia, Sevilla, Saragossa, Malaga | ||
| Spanisch | ||
| Ebro, 910 Kilometer. Weitere wichtige Flüsse: Guadalquivir, Tajo | ||
| Pico del Teide, 3 718 Meter | ||
| Euro |
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Das Königreich Spanien liegt im Südwesten Europas auf der Iberischen Halbinsel. Es ist das größte Land dieser Halbinsel, der Rest geht an Portugal im Westen, Andorra im Nordosten und die britische Kronkolonie Gibraltar im Süden.
Zu Spanien gehören auch die Inseln der Balearen im Mittelmeer, die Kanarischen Inseln im Atlantik und die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla.
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Über Spanien habe ich einen kleinen Film gefunden, der über das Land berichtet. Klicke zum Anschauen einfach auf das Film-Zeichen. |
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Spanien wird durch das Gebirge der Pyrenäen vom restlichen Europa geteilt und ist überwiegend Gebirgsland. Der höchste Berg ist mit 3 718 Metern der Pico del Teide, der sich allerdings nicht in Spanien selbst befindet, sondern auf der Kanarischen Insel Teneriffa, die zu Spanien gehört.
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Das spanische Festland hat kalte Winter und heiße Sommer.
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Fischfang spielt immer noch eine sehr große Rolle in Spanien. Insbesondere Thunfisch und Sardinen werden gefangen. Außerdem ist Spanien einer der fünf größten Autohersteller Welt und führend in der Erzeugung von Olivenöl.
Ein ganz wichiger Wirtschaftszweig ist auch der Tourismus, also der Besuch von Ausländern in Spanien. Besonders zahlreich sind die Touristen in den großen Städten wie Madrid, Barcelona oder Valencia zu finden, aber auch an den Küstenstädte am Mittelmeer. Dort sieht es teilweise ganz schlimm aus, weil viele häßliche Hotelneubauten die Küstenlandschaft und Strände verschandeln. Inzwischen werden nur noch wenige Hotels gebaut und auf ein Ferienhaus in Spanien gesetzt.
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| Für den Hunger zwischendurch gibt es in Spanien die Tapas-Bars. Bei den leckeren Häppchen, zu denen man auch was zu trinken serviert, fällt die Auswahl manchmal ganz schön schwer. Angeboten werden unter anderem Hackbällchen, frittierte Sardellen oder köstlicher Speck. Da bekomme ich gleich Hunger, und brauche auch eine Zwischenmahlzeit... |
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Gemüse gilt in Spanien als eigenständige Vorspeise und nicht
wie bei uns als Beilage. An der Küste gibt es nichts besseres als Fisch. Das
Nationalgericht der Spanier aber ist das Reisgericht Paella. Hmmmm, lecker! Und was gibt es zum Nachtisch? Meistens eine leckere Mandeltorte oder Walnüsse mit Sahne. Gern gegessen werden auch Churros (Foto), in Fett ausgebackene Kringel, die in heiße dickflüssige Schokolade eingetaucht werden. |
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In Spanien sind Hektik und Ungeduld nicht gerne gesehen. Sie gelten sogar als Unsitte. Also wenn Du mal mit Deinen Eltern zum Urlaub in Spanien bist und Dein Tag ganz besonders anstrengend war, machst Du ganz einfach eine kleine Pause oder "Siesta", wie die Spanier dazu sagen - und Deine Eltern können nichts dagegen haben...

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| Der Kalender in Spanien ist gefüllt mit Feiertagen. es gibt
Ferias, so eine Art Kirmes, und Patronsfeste. Von zentraler Bedeutung ist jedoch die
Semana Santa, die Karwoche. Sie wird mit aufwändigen Prozessionen gefeiert. Der berühmteste Tanz in Spanien ist der Flamenco. Sein Herz schlägt im Süden des Landes, in Andalusien, wo auch am intensivsten gelebt, geliebt und gefeiert wird. |
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Eine andere Tradition in Spanien ist der Stierkampf,. Hier tritt ein Mensch, der Torero, gegen einen Stier an. In einer großen Arena versucht der Torero, den Stier erst zu erschöpfen und dann mit einem Degen zu erstechen. Heute gibt es viele Gegner des Stierkampfes, die sagen, daß viele Tiere auf sehr grausame Weise sterben müssen. Andere Menschen meinen, daß es den Tieren vor dem Kampf, wenn sie artgerecht gehalten werden, allerdings viel besser geht als den meisten Zuchttieren wie zum Beispiel Kühen oder Schweinen, die in engen Ställen gehalten werden. Und was meinst Du dazu? |
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| Im Nordwesten Spaniens, an der Küste Galiciens, wo die Römer das Ende der Welt vermuteten, liegt die Kathedrale von Santiago de Compostela. Seit über tausend Jahren sind Millionen von Christen dorthin gepilgert. Sie kommen aus aller Welt. Ihr Ziel war und ist das Grab des Apostels Jakobus des Älteren, der unter dem Altar der Kathedrale begraben liegen soll. So jedenfalls weiß es die Legende. Danach hat Jakobus erfolglos in Spanien gepredigt. Nach Jerusalem zurückgekehrt, wird er dort enthauptet. |
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Seine Jünger legen den Leichnam in ein Boot und überführen ihn mit Hilfe eines Engels nach Spanien. Schon früh gab es Stimmen, die diese Legende bezweifelten. Aber das hat bis heute die Pilger nicht abgehalten, nach Santiago zu pilgern. Sie haben diese Stadt nach Rom und Jerusalem zur drittwichtigsten Pilgerstätte der Christenheit gemacht. Ihr Geld hat mitgeholfen, dass hier eine der eindrucksvollsten Pilgerkirchen des Mittelalters entstand.
Über 1000 Jahre ist der Jakobsweg alt. Millionen Menschen aus ganz Europa sind ihn bis heute gegangen. Ein Ziel vor Augen: Die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem legendären Grab des Apostels Jakobus.
Der Jakobsweg ist ein mühsamer Weg. Nachdem er die Pyrenäen überwunden hat, wendet er sich nach Westen, bis er nach über 800 Kilometern in Galicien am Ziel ist. Steile Pässe, endlose Ebenen unter einer sengenden Sonne, regennasse Tage auf aufgeweichten Straßen, eiskalte Winde auf den Höhen der Berge: Nichts bleibt dem Pilger erspart. So überrascht es nicht, dass für viele mittelalterlichen Pilger der Weg nach Santiago ein Weg in den Tod war. So gefährlich lebt der heutige Pilger nicht mehr. Aber wer zu Fuß oder mit dem Rad pilgert, weiß, was er getan hat, wenn er den Platz vor der Kathedrale in Santiago erreicht hat.
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Der Jakobsweg lockte die Pilger des Mittelalters mit der Vision, dass sich an seinem Ende der Himmel für sie öffnet. Heute pilgern viele, weil sie zu sich selbst finden wollen. Geblieben sind die Kirchen, Kathedralen längs des Weges. Sie reihen sich wie kostbare Perlen auf einer Schnur aneinander. Ihre Portale, Kreuzgänge, Bilder und Glasfenster erzählten dem leseunkundigen Pilger des Mittelalters die Geschichte seines Glaubens. |
Geblieben sind die uralten Brücken, die Pilgerkreuze und die Statuen des Apostels Jakobus. Sie fehlen in keiner Kirche. Geblieben sind auch die Muscheln, die den Pilgern damals wie heute den Weg weisen.
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Dieser herrliche Palast hoch über der Stadt Grenada wurde im 13. und 14. Jahrhundert von den muslimischen Mauren erbaut. Sie beherrschten das Land vom 8. bis zum 15. Jahrhundert. Die Alhambra war ihr Sultanspalast, genannt "Die rote Zitadelle", denn ihre Mauern erglühen im Licht der Tageszeiten in den unterschiedlichsten Farbnuancen eines zarten Rots. Eisenhaltiger Ton, aus dem die Ziegel gefertigt wurden, ist für das Farbspiel verantwortlich.

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Oft sind junge Paare schon lange vor der Hochzeit verlobt. So haben sie Zeit, genügend Geld für die eigenen vier Wände anzusparen. Die moderne spanische Familie ist normalerweise ziemlich klein, aber sie pflegt ihre Beziehungen zur Großfamilie. Der Ehemann gilt als Familienoberhaupt, während seine Frau die Verantwortung für den Haushalt und die Kinder trägt.
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Die wichtigsten Grußformeln sind ¡Hola! (Hallo), ¡Buenos días! (Guten Morgen) und ¡Buenas tardes! (Guten Tag). Wenn Spanier einander vorgestellt werden, sagen sie oft Encantado de conocerle (Erfreut, Sie kennen zu lernen). Auf die Frage ¿Cómo está Usted? (Wie geht es Ihnen?) wird häufig mit den Worten Bien, gracias (Danke, gut.) geantwortet. Zur Begrüßung reicht man sich die Hand. Gut befreundete Männer begrüßen sich oft mit einem Schulterklopfen und wenn man sich lange nicht gesehen hat, mit einer Umarmung (Abrazo). Freundinnen küssen sich zur Begrüßung oder zum Abschied auf beide Wangen. Außer im Freundeskreis und unter Verwandten spricht man sich mit dem Nachnamen an, dem Señor (Herr), Señora (Frau) oder Señorita (Fräulein) vorangestellt wird. Die Titel Don und Doña in Verbindung mit dem Vornamen dienen in manchen Regionen als besonders respektvolle Anrede.
In Spanien trifft man sich mit Freunden eher in Cafés oder Restaurants als zu Hause. Besuche werden normalerweise vorher angekündigt. Da die Spanier aber sehr gastfreundlich sind, werden sie jeden Besucher, der während einer Mahlzeit zu Besuch kommt, mit an den Tisch bitten. In diesem Fall sollte man jedoch mit den Worten ¡Que aproveche! (Lasst es Euch schmecken) höflich ablehnen. Wenn man zum Abendessen eingeladen wird, bringt man den Gastgebern eine kleine Aufmerksamkeit mit.
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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Spanien herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:
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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Spanien nachlesen.
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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.
| Null = cero Eins (ein,eine) = uno Zwei = dos Drei = tres Vier = cuatro Fünf = cinco Sechs = seis Sieben = siete Acht = ocho Neun = nueve Zehn = diez |
Ja = Sí Nein = No Danke = Gracias Vielen Dank = Muchas gracias Bitte schön = De nada Bitte = Por favor Entschuldigen Sie = Discúlpeme Guten Tag = Hola Auf Wiedersehen = Adios tschüß = Hasta luego Guten Morgen = Buenos días Guten Tag = Buenas tardes Guten Abend = Buenas noches Gute Nacht = Buenas noches |
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Wenn Du aus Deutschland oder Österreich kommst, dann kennst Du auch das spanische Geld - es ist nämlich das gleiche, der Euro. Ein 5-Euro-Schein sieht so aus:

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