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Größe 945 087 km2, damit ist das Land auf Platz 30 von 197 Ländern

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Einwohnerzahl 48,261 Millionen
Hauptstadt Dodoma
Sprachen Kisuaheli, Englisch (Amtssprachen), Sukuma, Gogo, Haya, Chaga
Längster Fluß Rufiji
Höchster Berg Uhuru Peak, 5 895 Meter
Währung Tansania-Shilling

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Das ostafrikanische Land gehört zu den bevölkerungsreichsten des Kontinents. Bekannt ist es besonders für seine Naturschönheiten und die von der Insel Sansibar stammenden Gewürze.

Das Staatsgebiet von Tansania grenzt an drei der größten Seen Afrikas: im Norden an den Viktoriasee, im Westen an den Tanganjikasee und im Süden an den Malawisee. Im Norden Tansanias liegt die Serengeti, einer der berühmtesten Nationalparks Afrikas.

Zu den wichtigsten Ausfuhrprodukten des Landes gehört Sisal (Foto). Das ist eine Pflanze, aus deren Blättern Seile hergestellt werden. Auf der Insel Sansibar direkt vor der Küste wachsen die meisten Gewürznelken der Welt.

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Der Landesnamen wurde aus den Namen der Landesteile Tanganyika und Sansibar gebildet, die sich 1964 zu einer Föderation zusammenschlossen.


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Nachdem Tansanias Küste im 8. Jahrhundert durch Araber erkundet worden war, leitete die Ankunft des Vasco de Gama im Jahr 1498 die Herrschaft der Portugiesen ein, die 1698 von Arabern vertrieben wurden. Ab 1884 war Tansania deutsche Kolonie und ab 1919 stand es unter britischer Kontrolle und 1961 wurde das Land unabhängig.


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Serengeti, schon der Name weckt die Sehnsucht nach einer intakten Natur. Weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Es ist ein einmaliges Naturschauspiel im Wechsel von Trockenzeit und Regenzeit.

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tansania_ngo.jpg (18038 Byte) Wenn die Nebelschwaden von den Kraterhängen des Ngorongoro hinabziehen, bricht ein neuer Tag an. Mit ihm kommen die Tiere: Elefanten, Gazellen und Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale. Sie alle drängen sich in das Tal des Vulkankraters. In dessen Mitte liegt ein Natronsee, der in der Trockenzeit größtenteils verdunstet. Das verbleibende Wasser scheint rosa - es sind die Flamingos, die hier leben.

Tagsüber treibt der Stamm der Masai sein Vieh den Kraterrand hinunter und läßt es hier weiden. Seite an Seite mit den wilden Tieren.

Die Abgeschlossenheit und der Wasserreichtum haben aus dem Ngorongoro-Krater ein Land im Überfluss gemacht. Es ist ein Paradies für Wildtiere und eine Fluchtort für bedrohte Arten.


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Die lange Dürrezeit läßt den kleinen Ndutu-See, einen Salzsee im Norden Tansanias, regelmäßig austrocknen.  Die Ruhestätte der Nilpferde wird dann zu einem Schlammpfuhl, den Wasservögeln geht das Wasser aus. Das ganze Land wartet dann sehnsüchtig auf Regen. Wenn er endlich kommt, kommt er mit Macht: Sintflutartige Regenfälle füllen innerhalb von Stunden Bäche, Flüsse und den See. Die Regenpfeifer geraten dann als erste in Brutstimmung. Die Vögel haben nicht viel Zeit: Für die Aufzucht ihrer Jungen müssen sie die günstigen Nahrungsbedingungen ausnutzen, die die kurze Regenzeit mit sich bringt.

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In der Savanne im Norden Tansanias erhebt sich der Ol Doinyo Lengai, der Berg Gottes, wie die Massai, die Ureinwohner, ihn nennen. Der knapp 3.000 Meter hohe Vulkan ist für sie Wohnsitz des Engai, des schwarzen Gottes.

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An der Küste ist das Klima heiß und feucht mit häufigen Niederschlägen, doch je weiter man in das Landesinnere kommt, desto mehr nehmen die Niederschlagsmengen ab, während die Temperaturen hoch bleiben.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C 25 25 24 23 22 20 19 19 19 21 22 24
Max. Temp °C 31 31 31 30 29 29 28 28 28 29 30 31
Feuchtigkeit % 78 78 81 83 80 74 74 74 74 74 76 78
Regentage 8 6 12 19 15 6 6 7 7 7 9 11

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Ein großer Teil des Landes ist mit Grasland und verstreuten Waldgebieten bedeckt, doch die Verseuchung durch Tsetse-Fliegen macht das Land über weite Regionen ungeeignet für Viehzucht und Besiedlung.


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Zur überaus artenreichen Tierwelt gehören Elefanten, Nashörner und Löwen.


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Die Grundnahrungsmittel in Tansania sind Getreide, Obst und Gemüse. Zu den üblichen Fleischsorten zählen Geflügel, Ziege, Rind und Lamm. Sehr beliebt als kleine nahrhafte Zwischenmahlzeit ist Kitumbua, ein geröstetes Brot, das im gesamten östlichen Afrika weit verbreitet ist. Ugali, ein fester Brei, der aus Maismehl, Hirse, Sorghumhirse oder Maniok zubereitet wird, ist ebenfalls beliebt. Bananen sind in weiten Teilen Nordtansanias, insbesondere in der Region um den Victoriasee und in den Randhügeln des Kilimandscharo, aber auch im Südwesten des Landes um Mbeya und den Malawisee das wichtigste Nahrungsmittel. Sie werden auf vielerlei Arten zubereitet und geröstet, gegrillt, gebraten oder frittiert serviert, können aber auch zu einer cremigen Paste verarbeitet und mit Fleisch und Soße vermischt werden. In den Küstenregionen bildet Reis die wichtigste Nahrungsgrundlage und wird häufig mit Gewürzen wie beispielsweise Nelken, Curry, Zimt, Kreuzkümmel und scharfen Pfeffer zu Pilau zubereitet. Ugali, Reis oder Bananen serviert man oft zusammen mit einem Eintopf aus einer oder mehreren Zutaten wie z. B. Rindfleisch, Huhn, Fisch, Ziegenfleisch, Bohnen oder einer Beilage aus grünem Blattgemüse wie Kohl, Mangold und Spinat.

Selbst wenn mit Besteck gegessen wird, wird vor jeder Mahlzeit eine Schüssel mit Wasser zum Waschen der Hände herumgereicht. Die linke Hand wird nur dann zu Hilfe genommen, wenn der Verzehr der jeweiligen Speise, z. B. Fleisch mit Knochen, mit nur einer Hand zu umständlich ist. Die linke Hand benutzt man keinesfalls, um sich aus der gemeinschaftlichen Schüssel zu bedienen oder Speisen zum Mund zu führen. Manche Familien in den Küstenregionen am Indischen Ozean oder in den Dörfern und Städten an den Ufern der drei Seen – Njassasee, Tanganyikasee und Victoriasee – nehmen zu den Mahlzeiten auf geflochtenen Matten auf dem Fußboden Platz. Bei den muslimischen und auch einigen andersgläubigen Familien in den ländlichen Gegenden essen Männer und Frauen üblicherweise voneinander getrennt. Sind Gäste geladen, so wird in der Regel viel Zeit vor und nach dem Essen in geselliger Runde bei angeregter Konversation verbracht. Daher gilt es als äußerst unhöflich, wenn ein Gast das Haus seiner Gastgeber unmittelbar nach dem Essen verläßt.


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olymia.jpg (115545 Byte) Bei den bisherigen Olympischen Spielen in der Neuzeit (also seit dem Jahre 1896) wurden über 15.000 Medaillen in den verschiedenen Sommer- und Wintersportarten vergeben.

Dabei errang dieses Land

0 2 0 2
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Medaillen insgesamt
Damit belegt das Land in der "Ewigen Medaillenliste" den 104. Platz von 141 Ländern, die jemals eine Medaille errungen haben.

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Landesweit wurden siebenjährige Primärschulen eingerichtet; die allgemeine Schulpflicht wurde weitgehend beachtet, die tansanischen Universitäten hatten in Afrika einen guten Ruf.


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Ich habe Dir mal ein typisches Volkslied aus Tansania herausgesucht. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:

Volksmusik


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen aus Tansania nachlesen.


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Das Geld in Tansania heißt Tansania-Shilling, das Kleingeld Cents. 100 Cents sind ein Shilling. Ein
10 000-Shilling-Schein sieht so aus:

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tansania.png (4609 Byte) Die Farbe Grün steht für die Landwirtschaft, Schwarz für die Menschen und Blau für das Meer, die gelben Leisten beziehen sich auf die Mineralienschätze des Landes.

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tansania.png (86139 Byte) Das Staatswappen ist ein Zeichen, das ein Land symbolisiert.

Das ist ja mal ein schönes Wappen! Das Gelb steht für die Bodenschätze des Landes, die Fackel für die Freiheit und das Wissen. Das rote Feld unter der Nationalfahne symbolisiert die fruchtbare Erde im Land, während die Wellen für das Meer, die Flüsse und Seen steht. Der Speer deutet die Wehrhaftigkeit des tansanischen Volkes an, während die Hacke und Axt typische Werkzeuge der Bauern sind. Die beiden Menschen stehen für die Gleichheit der Tansaniaer.

Der Spruch bedeutet übersetzt "Freiheit und Einigkeit".


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hymne.gif (3817 Byte) Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du die Hymne dieses Landes hören.

Tansania war die erste afrikanische Nation, die das populäre afrikanische Lied God Bless Africa verwendete. Die Hymne wurde in dem Land 1961 eingeführt.

Hier der Text der Hymne:

Gott segne Afrika.
Segne seine Führer.
Weisheit, Einheit und
Frieden sind das Schild
Afrikas und seines Volkes.
Segne Afrika,
Segne Afrika,
Segne uns, die Kinder Afrikas.

Gott segne Tansania.
Bewahre Freiheit und Einheit
für Frauen, Männer und Kinder
Gott segne Tansania und sein Volk.
Segne Tansania,
Segne Tansania,
Segne uns, die Kinder Tansanias.


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