Die Geobine


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Größe 9 809 155 km2, damit ist das Land auf Platz 3 von 197 Ländern
Einwohnerzahl 316 668 Millionen
Hauptstadt Washington D.C.
Sprachen Englisch (Amts- und offizielle Landessprache), Spanisch
Höchster Berg Denali (früher: Mount McKinley), 6 194 Meter
Währung US-Dollar

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Das Kerngebiet der Vereinigten Staaten umfaßt 48 der 50 Bundesstaaten. Es erstreckt sich über den größten Teil Nordamerikas und grenzt im Norden an Kanada, im Süden an Mexiko und den Golf von Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik, Die beiden anderen Bundesstaaten sind Alaska am nordwestlichen Zipfel Nordamerikas und die Inselgruppe Hawaii im Pazifik. Schutzgebiete der USA sind Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln, Guam, der amerikanische Teil der Samaoinseln und das Treuhandgebiet der Pazifischen Inseln.

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Die Vereinigten Staaten von Amerika sind hinter Kanada und Rußland der drittgrößte Flächenstaat und werden nach der Einwohnerzahl nur von Indien und China übertroffen.

Das Land verfügt über riesige Acker- und Weideländer sowie über große Lagerstätten von Kohle, Erdöl und Erze. Die Wirtschaftskraft des Landes und sein politischer Einfluß sind sehr groß.

Die USA bestanden ursprünglich aus 13 Staaten entlang der Ostküste, die bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1776 von Großbritannien aus regiert wurden. Heute sind es 50 Bundesstaaten, die von der Hauptstadt Washington D.C. aus regiert werden. Dennoch hat jeder der Bundesstaaten eigene Gesetze. So unterscheiden sich zum Beispiel das Mindestalter für den Führerschein und in einigen Bundesstaaten werden Mörder noch immer mit dem Tod bestraft.


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Die Geschichte der USA begann 1775, als sich 13 britische Kolonien in Nordamerika gegen die britische Regierung erhoben. Unter Führung von General George Washington besiegten sie während der Amerikanischen Revolution die Truppen vom britischen König Georg III. und erklärten am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit.


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Im Jahr 1867 kauften die Amerikaner den Russen Alaska für einen Preis von 2 Cents pro Arcre (das ist ein Maßeinheit; ein Acre sind 4 047 Quadratmeter) ab. Heute hat man dort reiche Vorräte an Erdöl und anderen natürlichen Bodenschätzen gefunden.

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Vor mehr als 20 000 Jahren kamen Menschen aus Asien nach Nordamerika. Damals gab es noch kein Meer zwischen den beiden Kontinenten. Sie sind die amerikanischen Ureinwohner.

Heute leben rund 1,5 Millionen indianische Ureinwohner aus 544 Stämmen in selbstverwalteten Reservaten.

Die Navajo-Indianer aus Arizona, New Mexiko und Utah sind der größte Stamm. Noch heute betreiben sie ihr traditionelles Handwerk: Töpferei und Weben. Ihre Teppiche werden in geometrischen Mustern gewebt und mit Naturfarben gefärbt.

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Hawaii besteht aus 8 größeren und über 20 kleineren vulkanischen Inseln im Pazifischen Ozean. Auf der Hauptinsel Hawaii steht mit dem Mauna Loa (Foto) einer der größten aktiven Vulkane der Welt. Das letzte Mal brach er im Jahr 1984 aus. Zwei Formen vulkanischer Lava, die "Aa-Lava" und "Pahoenoe-Lava", tragen heute hawaiiansiche Namen.

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Kauai im Pazifischen Ozean ist die älteste der Hawaii-Inseln. Sie hat eine einzigartige Naturlandschaft und trägt nicht von ungefähr den Beinamen 'die Garteninsel': Durch die abgeschiedene Lage wurde Kauai zu einem einzigartigen Naturort. An keinem anderen Ort der Welt findet sich ein höheres Maß an Farbenpracht und Artenvielfalt. Doch nirgendwo sonst ist zugleich auch so viele Tier- und Pflanzenarten in Gefahr. Allein innerhalb der letzten 200 Jahre wurde die Hälfte aller ursprünglichen Pflanzen- und Tierarten der Insel ausgelöscht. Jede Art, die auf Kauai verloren geht, ist für immer von der Erde verschwunden.

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Der Mississippi gehört zu den verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Von Minneapolis bis nach New Orleans können die Schiffe eine Strecke von fast 2 900 Kilometer befahren. Das erste Dampfschiff fuhr im Jahr 1811 auf dem Mississippi.


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Der Colorado entspringt in den Rocky Mountains, im US-Bundesstaat Colorado. Bis er in Mexiko in den Pazifik mündet, legt er mehr als 2300 Kilometer zurück. Auf seinem Weg durch den amerikanischen Westen passiert der majestätische Fluss Monument Valley, dessen Steinformationen zu den ältesten der Erde gehören. Weiter gehts durch zahlreiche Schluchten, darunter Marble Canyon und Grand Canyon.

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Die Freiheitsstatue in New York ist ein Geschenk Frankreichs an die noch junge Nation USA: Der Bildhauer Auguste Bartholdi hat sie 1884 geschaffen. Die Statue wurde "verpackt" in 210 Kisten und über den Atlantik verschifft.

300 große, dünn gehämmerte Kupferplatten bilden die "Haut" der Figur.

Besucher können 171 Treppenstufen hoch zur Besucherplattform im Kopf der Statue klettern. Von dort hat man einen prächtigen Blick auf die Stadt New York.

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Die Roosevelt Avenue führt mitten durch das New Yorker Einwandererviertel Queens. Menschen aus etwa 160 verschiedenen Ländern leben offiziell hier. Doch keine Behörde kann sagen, wie viele Nationalitäten in diesem Viertel wirklich versammelt sind...

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Steinerne Städte voller Geheimnisse und spektakulär in die Felswände eines Bergmassivs hineingebaut - das ist Mesa Verde. Der Name "Grüner Tisch" stammte von den ersten spanischen Einwanderen. Sie charakterisierten damit treffend die Tafelberge des Hochplateaus im Westen der USA.

usamesa.jpg (44514 Byte) An einem kalten Dezembertag im Jahr 1888 entdeckten zwei Cowboys - auf der Suche nach entlaufenen Rindern in Mesa Verde - Pueblosiedlungen, in denen einst Hunderte von Indianern gelebt haben mussten. Doch wo waren die Bewohner? Erst Wissenschaftler gelang es das Rätsel zu lösen. Die geheimnissvollen Bauwerke wurden einem, bis dahin ebenso geheimnissvollen Indianerstamm zugeschrieben, dessen Name "Anasazis" nur aus Legenden bekannt war.

Die "Ahnen" oder "ehrwürdigen Alten" sollten sich vor über 1400 Jahren auf der fruchtbaren Hochebene niedergelassen - und eine, im Norden Amerikas völlig untypische - fast städtische Kultur entwickelt haben. Nach einer langen Blütezeit von fast 700 Jahren verließen die Anasazis um 1200 plötzlich ihre Siedlungen in Mesa Verde und über die Gründe dafür wird auch heute noch gerätselt.

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass im Untergang dieses Indianerstammes auch das Geheimnis des Erhalts seiner Siedlungen steckte. Hätten die Anasazis in Mesa Verde ihren Traum von einer sesshaften und blühenden Gemeinschaft verwirklichen können, wären sie von den Einwanderern aus Europa genauso gnadenlos bekämpft worden, wie alle anderen Stämme des nordamerikanischen Kontinents. So blieben ihre Bauten aber jahrhundertelang vergessen und zeugen auch heute noch von ihrer einmaligen und unvergleichlichen Kultur.Städte voller Geheimnisse und spektakulär in die Felswände eines Bergmassivs hineingebaut - das ist Mesa Verde. Der Name "Grüner Tisch" stammte von den ersten spanischen Einwanderen. Sie charakterisierten damit treffend die Tafelberge des Hochplateaus im Westen der USA.


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Der in den US-Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho gelegene Yellowstone-Nationalpark wurde am 1. März 1872 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Welt. Mit seinen 8.983 km2 Fläche gehört er zu den größten Nationalparks der USA. Seinen Namen trägt der Park wegen der gelben Felsen im Grand Canyon des Yellowstone. Er ist Teil der Rocky Mountains und hat eine durchschnittliche Höhe von etwa 2.440 Meter. Der höchste Punkt des Parks, Eagle Peak, erreicht sogar eine Höhe von 3462 Meter.

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yellow.jpg (34646 Byte) Im Herbst beginnt die Brunftzeit der Wapiti-Hirsche . Vögel und Eichhörnchen sammeln Vorräte, Grizzlys futtern sich Fett an. Wenn es Winter wird, ziehen Gabelböcke und Wapitis auf Weiden und Äcker. Dabei verlassen sie die Sicherheit des Yellowstone-Parks, denn außerhalb der Grenzen dürfen sie geschossen werden.

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usaever.jpg (24622 Byte) Das aprikosenfarbene Morgenlicht tänzelt auf den silbrigen Rippenwellen, der Morgennebel streicht träge über ein Meer von Binsengras, ein Reiher gleitet als eleganter Schattenriss durch den Sonnenaufgang. Seit Tausenden von Jahren das gleiche Schauspiel. Wenn die Sonne aus der Nacht hervorbricht, erwacht das Land in den Seen von Kissimee. Das Wasser dieser Seen ist der Ursprung einer einzigartigen Urlandschaft der Erde - den Everglades.

Nur etwa 5 Meter Höhenunterschied sind es von den Kissimmeeseen in Südflorida bis zum 500 Kilometer entfernten Golf von Mexiko. 30 Meter legt das Wasser pro Tag zurück und braucht damit 40 Jahre bis es das Meer erreicht hat.

Als die spanischen Eroberer an der Küste Südfloridas auftauchten, bemerkten sie nicht, dass die Urlandschaft, die sie vorfanden, Teil eines Wasserkreislaufs war. Das Sumpfgebiet war gefährlich und sie hielten es für wertloses Land. 300 Jahre später, Ende des 19. Jahrhunderts, legten Land- und Immobilienspekulanten große Flächen des vermeintlich wertlosen Sumpfgebietes trocken. Sie ließen eigens dafür den exotischen Melaleucabaum aus Australien einführen, der vier Mal so viel Wasser brauchte, wie die heimischen Bäume und sich seuchenartig ausbreitete. 1,2 Millionen Quadratmeter Feuchtgebiet wurde trockengelegt. Gemüse- und Zuckerrohrfarmen schoben sich wie ein Riegel zwischen die Everglades. Der Wasserkreislauf wurde jäh unterbrochen. Es hat lange gedauert, bis die Menschen in Florida begriffen, dass die Everglades das Herzstück eines Wasserkreislaufs sind, von dem das eigene Überleben abhängt. Ein Milliardenprojekt wurde ins Leben gerufen, das die Wiederherstellung der Everglades zum Ziel hatte. Riesige Pumpwerke sollten von nun an den Wasserzufluss der Sumpflandschaft regulieren. Doch das Paradies von einst ist fast verschwunden. 90 Prozent der Wattvögel, die hier überwinterten, kommen nicht mehr wieder.

Viele der 1,5 Millionen Touristen, die jährlich die Sümpfe besuchen, rasen in ohrenbetäubend lauten Airboats durch die Gräserlandschaft. Sie kommen meist am Wochenende aus den nahegelegenen Städten Miami und Orlando, die wie ein Keil in die Everglades gebaut wurden und ständig weiterwachsen. 850 Menschen siedeln sich täglich dort an. Sie wollen grünen Rasen um ihre Häuser, kühle Swimmingpools und den Golfplatz in nächster Nähe. 470 Liter Wasser verbrauchen sie pro Kopf und Tag, drei mal mehr als der deutsche Durchschnitt.

Die Everglades sind noch immer in Gefahr. Auch wenn der Mensch jetzt bereit ist, sich an die Gesetze der Natur zu halten. Es ist die letzte Chance für eine einzigartige Urlandschaft der Erde - die letzte Chance der Everglades.


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Die Insel Kaua'i liegt im Norden des Hawaii-Archipels. Ihre einzigartige Naturlandschaft ist faszinierend. Nicht von ungefähr trägt Kaua'i den Beinamen 'die Garteninsel'. An keinem anderen Ort der Welt gibt es mehr Farbenpracht als auf Kaua'i, dieser 'Arche Noah' im Pazifik. Doch nirgendwo sonst steht zugleich so viel biologische Vielfalt auf dem Spiel. Allein innerhalb der letzten 200 Jahre wurde die Hälfte der ursprünglich dort heimischen Arten ausgerottet. Und so manche Pflanze, die auf Kaua'i verloren geht, ist damit auch für immer von der Erde verschwunden.

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Wer zum ersten Mal über den Rand dieses gewaltigen Einschnitts der Erdkruste fliegt, ist - obwohl durch unzählige Fotos, Filme und Berichte vorbereitet - überwältigt wie dramatisch diese Schlucht in Wirklichkeit ist. Es gibt Schluchten auf dieser Erde die tiefer oder enger sind - so grandios wie der Grand Canyon, so erfurchtgebietend, so faszinierend und so berühmt ist keine zweite.

Im Nordwesten Arizonas gelegen, besteht der Grand Canyon aus einer 1800 Meter tiefen Schlucht, die eine Breite von bis zu 30 Kilometern erreicht und sich über rund 450 Kilometer Länge durch das bewaldete Kaibabplateau zieht. Geologen schätzen, daß sich das Gebiet in den vergangenen vierzig bis fünfzig Millionen Jahren herausgebildet hat.

Für die europäischen Eroberer war der Canyon jahrhundertelang unbezwingbares Niemandsland. Erst 1869 erforschte Major John Wesley Powell auf einer legendären Befahrung des Colorado das Innere der großen Schlucht. Er gab ihr auch den Namen "Grand Canyon".

Heute ist der Grand Canyon zusammen mit dem Empire State Building der am meisten besuchte Ort der Vereinigten Staaten. Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr.

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'Ahwahnee', ein vor Staunen geöffneter Mund, diesen Namen hatten die Indianer ursprünglich Yosemite gegeben. Und für John Muir, den legendären amerikanischen Pionier, war das Tal in der Sierra Nevada Kaliforniens gar, 'das glorreichste Wunder der Natur'. 'Yosemite' ist heute eines der am meisten besuchten Naturwunder der USA. Millionen von Touristen bestaunen jedes Jahr die Granitfelsen El Capitan oder Half Dome und vor allem die unzähligen Wasserfälle, die nach der Schneeschmelze im Frühjahr zu Tal stürzen.

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Vier große Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht.


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Mitten in NewYork kann man in 30 Minuten rund um die Welt düsen mit der dortigen U-Bahn. Los geht es am Times Square im Herzen New Yorks, vorbei an Grand Central und unter dem East River hindurch nach Queens. Wer eine Weltreise mitten in New York machen möchte, der nimmt die Linie 7. Hier riecht es nach China, schmeckt wie Italien und lärmt wie Südamerika. Menschen aus mehr als hundert Nationen leben auf dem gut 15 Kilometer langen Streifen entlang der U-Bahn. Man sieht während der Fahrt schwarze Straßenmusikerinnen, indische Karrierefrauen auf Brautkleidsuche, chinesische Comic-Zeichnern, italienische Boccia-Spielern und die Freundschaft unter Iren, bei denen die einen Polizisten und die anderen illegal eingewandert sind.

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Als Kapitän George Vancouver die Region 1794 erforschte, war die Glacier Bay fast vollständig von Eis bedeckt. Mit dem Rückzug der Gletscher breitete sich eine reiche Flora und Fauna aus. Im Wasser tummeln sich heute Seelöwen, Otter und Wale, in den Bergen und Wäldern Ziegen, Bären sowie Elche.

Die Region wurde bereits 1925 unter Schutz gestellt, 1980 entstand der Nationalpark, der 13.287 Quadratkilometer misst und damit fast so groß ist wie Schleswig-Holstein.

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Eisbären und Grizzlys sind eng miteinander verwandt. Doch sie nutzen unterschiedliche Futterquellen, und die Klimaerwärmung trifft sie auf verschiedene Weise. Der Eisbär muss im Herbst immer länger auf das Gefrieren des arktischen Meeres warten. Robben, seine Hauptnahrungsquelle, geraten zunehmend außer Reichweite. Für den Allesfresser Grizzly verbreitert sich das Nahrungsangebot, wenn sich das Eis zurückzieht und sich die bewachsenen Regionen ausdehnen.

Beiden Bärenarten gelten als bedroht. In freier Wildbahn leben weltweit geschätzt noch etwa 25.000 Eisbären und 50.000 Grizzlys.

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Im Tal des Rio Grande in New Mexico, rund 70 Meilen nördlich von Santa Fe, liegt das wahrscheinlich älteste Dorf der USA: Taos Pueblo. Im 10. Jahrhundert ließen sich hier Nachfahren der Anasazin-Indianer nieder.

usataos.jpg (16710 Byte) Seit damals hat sich dieser Ort kaum verändert. Um die vom Taos Pueblo River durchflossene Plaza gruppieren sich zwei, im Adobestil erbaute, Langhäuser, zwei Kirchen und mehrere Kivas. Auf der Südseite stehen mehrere einstöckige Bauten. Vor den Häusern erheben sich igluartige Brotbacköfen sowie hölzerne Gestelle zum Trocknen von Früchten oder zur Lagerung von Holz. Die Taos-Indianer betreiben Landwirtschaft, Pferde- und Rinderzucht oder gehen außerhalb des Pueblos zur Arbeit.

Die Bewohner von Taos gelten als besonders traditionsbewußt und religiös. Sie leben im Einklang mit der Natur. Diese Harmonie, sagen sie, darf nicht gestört werden. Alles was der Mensch von der Natur bekommt, muß er ihr auch wieder zurückgeben.


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Anfang des 20. Jahrhunderts galten Präriehunde im amerikanischen Westen als 'Ungeziefer'. Allein in Texas wurden 99,8 % der Bestände vernichtet. Ein großer Schaden für das natürliche Gleichgewicht, denn die Erdhörnchen lockern den Boden auf und schaffen Wasservorräte. Die bemerkenswerteste Eigenschaft der Nager deckten neuere Forschungen auf: Mit ihren Schreien, die für unsere Ohren kaum wahrnehmbar sind, verständigen sich die Tiere sehr genau untereinander.

Präriehunde graben Höhlen, deren Tunnel eine Länge von 300 m erreichen können.

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Fünf der schönsten Nationalparks der USA liegen im Bundesstaat Utah. Der Arches-Nationalpark ist berühmt für seine roten Sandsteinbögen. Die markantesten sind der Delicate Arch, der Double Arch und der Balanced Rock. Direkt nebenan liegt der Canyonlands-Nationalpark, der mit seinen gigantischen Felsschluchten sehr beliebt bei Touristen ist. Der Capitol-Reef-Nationalpark wirkt mit seinen bunten Gesteinsschichten wie ein riesiges Fürst-Pückler-Eis. Die Felsformationen sollen Outlaw Butch Cassidy (einem berüchtigten und bekannten Gauner) und seinen Gefährten als Zuflucht gedient haben. Zu den Lieblingszielen deutscher Urlauber gehört der Bryce Canyon im Südwesten von Utah mit seinen orangefarbenen Zuckergusssäulen, und der benachbarte Zion-Nationalpark mit seinen majestätischen, in den Himmel ragenden Felswänden ist einer der meistbesuchten Parks in den USA.

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Im Südwesten der USA erheben sich die fast 4.000 Meter hohen San-Francisco-Peaks. Sie sind die Heiligen Berge der Navajo-Indianer, die dort im Reservat leben.

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Das Death Valley trägt seinen Namen zu Recht: Der Nationalpark in der Mojave-Wüste ist einer der heißesten Orte der Erde. Hier leben nur die Härtesten - Kojoten, Kängururatten oder Bighorn-Schafe haben sich perfekt an die Umgebung angepasst.

Im Death-Valley-Nationalpark befindet sich der tiefste Punkt der USA - 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Lufttemperatur klettert auf über 50°C. 1972 wurden am Boden 93°C gemessen.

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In Amerika ist Fastfood wie Hamburger und Grillhähnchen äußerst beliebt. Viele Amerikaner essen gern Süßigkeiten, Eiscreme und andere Süßspeisen. Allerdings haben sich in den letzten 20 Jahren die Essgewohnheiten durch ein wachsendes Gesundheitsbewußtsein verändert und in vielen Schulen werden inzwischen Kurse wie Kochen mit Kindern durchgeführt, damit die Schüler auch zu Hause etwas leckeres und vor allem gesundes kochen können. Hauptnahrungsmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Nudeln, Brot und Reis, die auf ganz unterschiedliche Arten zubereitet werden. Frischer Fisch und Meeresfrüchte sind an allen Küsten und in der Nähe der großen Flüsse und Seen erhältlich, das ganze Jahr hindurch wird frisches Obst und Gemüse angeboten. Durch ein weitverzweigtes Transport- und Verteilungssystem ist es möglich, überall im Land frische landwirtschaftliche Erzeugnisse zu kaufen. In den meisten Gegenden werden Bier, Wein und andere alkoholische Getränke gekauft und konsumiert, was Jugendlichen unter 21 jedoch verboten ist. Die Amerikaner nutzen bei Tisch das Messer ausschließlich zum Schneiden oder Streichen, zum Essen legen sie das Messer aus der Hand und verwenden nur die Gabel.


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Ein Amerikaner verzehrt jedes Jahr rund 50 Kilogramm Fleisch; doppelt so viel wie ein Europäer. Die USA produzieren den meisten Hausmüll: jeden Tag wirft ein Amerikaner laut Statistik 1,8 Kilogramm Abfall weg.


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Das Land hat ein breit gefächertes Klima. Die mittleren Jahrestemperaturen reichen von 29 Grad in Florida bis zu -15 Grad in Alaska. Von Neuengland, Alaska und dem Nordwesten abgesehen sind die Sommertemperaturen höher als in Europa. Im Süden ist der Sommer feucht, im Südwesten trocken. Der Winter ist im Gebirge und im Mittleren Westen am strengsten. Extreme Wetterphänomene wie Tornados, Zyklone, Hurrikane, Dürren und Überschwemmungen sind fast an der Tagesordnung.

Monat Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Min. Temp °C -1 -1 3 8 14 18 21 20 16 11 5 0
Max. Temp °C 8 8 13 19 24 29 31 30 26 21 13 8
Feuchtigkeit % 62 60 60 60 63 61 66 67 70 70 68 65
Regentage 7 6 6 5 9 7 7 6 5 5 6 6

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Im allgemeinen besteht eine Schulpflicht von 7 bis 16 Jahren. In dieser Zeit ist der Schulbesuch kostenlos. Insgesamt gibt es in den USA 76.347 Grundschulen und 22.833 weiterführende Schulen. Diese weiterführenden Schulen nennt man High School. Vor allem in den Städten Klagen über das Niveau der öffentlichen Schulen, oft bedingt durch Gewalttaten und Drogen. Mit Bussen werden die Schüler vielfach in weit entfernte Lehranstalten gefahren. Nationale, vom Fernsehen übertragene, Rechtschreibwettbewerbe werden meist von Schüler asiatischer Herkunft gewonnen.


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Den Ursprung des Sportes in den USA wurde durch die Indianer gebildet. Sie spielten verschiedene Ballspiele darunter auch einige, die als frühe Formen von Lacrosse gelten können. Die heute gängigen Ballsportarten gehen jedoch auf Kinderspiele wie Schlag-Ball und Fuß-Ball zurück, die von den ersten Siedlern im 17. Jahrhundert aus Europa mitgebracht wurden. Diese wurden im Lauf des 19. Jahrhunderts um- und ausgestaltet, bis sie sich schließlich zu den heute bekannten typisch amerikanischen Sportarten Baseball, Basketball und American Football entwickelt hatten.

olymia.jpg (115545 Byte) Bei den bisherigen Olympischen Spielen in der Neuzeit (also seit dem Jahre 1896) wurden über 15.000 Medaillen in den verschiedenen Sommer- und Wintersportarten vergeben.

Dabei errang dieses Land

1.076 866 753 2.695
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Medaillen insgesamt
Damit belegt das Land in der "Ewigen Medaillenliste" den 1. (1.)* Platz von 141 Ländern, die jemals eine Medaille errungen haben.

In Klammern: die Platzierung des Landes vor den Winterspielen 2014 in Sotschi.


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Ich habe Dir mal ein typisches Lied aus den USA herausgesucht. Dabei handelt es sich um einen Stil des Blues. Der Blues wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von den schwarzen Einwohnern der USA entwickelt und hat etliche andere Musikrichtungen beeinflußt. Wenn Du auf das Bild klickst und Dein Computer Musik spielen kann, kannst Du die Musik anhören:

Volksmusik


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hymne.gif (3817 Byte) Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du das Lied hören.

Ein ganz besonderes Lied für die Amerikaner ist "Amazing Grace", welches vor allem immer dann gesungen wird, wenn die Menschen trauern.

Getextet hat das Lied ein Kapitän, der mit seinem Sklavenschiff in einen schweren Sturm geraten war und nach seinen Gebeten gerettet wurde. Der Kapitän behandelte danach die Sklaven besser und gab seinen Beruf dann ganz auf und trat als Geistlicher gegen den Sklavenhandel ein. Die Melodie selbst entsammt einem alten Kirchenlied.


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Wenn Du hier klickst, kannst Du ein typisches Märchen der Irokesen, einem Indianervolk, welches heute noch in den USA lebt, nachlesen.


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Ich habe Dir mal ein paar deutsche Wörter aufgeschrieben und daneben die gleichen Wörter, wie sie die Kinder und Menschen in diesem Land in ihrer Sprache sagen.

Null = zero
Eins (ein,eine) = one
Zwei = two
Drei = three
Vier = four
Fünf = five
Sechs = six
Sieben = seven
Acht = eight
Neun = nine
Zehn = ten
Ja = Yes
Nein = No
Danke = Thank you
Vielen Dank = Thank you very much
Bitte schön = You're welcome
Bitte = Please
Entschuldigen Sie = Excuse me
Guten Tag = Hello
Auf Wiedersehen = Goodbye
tschüß = So long
Guten Morgen = Good morning
Guten Tag = Good afternoon
Guten Abend = Good evening
Gute Nacht = Good night

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Das Geld in den USA heißt US-Dollar, das Kleingeld Cents. 100 Cents sind ein Dollar. Ein 100-Dollar-Schein sieht so aus:

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usa.jpg (17456 Byte) Jeder Stern steht für einen Bundesstaat der USA - es sind derzeit also 50 Sterne.

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hymne.gif (3817 Byte) Wenn du auf die Fanfare links klickst und Dein Computer Lautsprecher angeschlossen hat, kannst Du die Hymne dieses Landes hören.

Bis 1931 hatten die USA keine eigene offizielle Nationalhymne. Im Sinne einer solchen Nationalhymne wurde bis dahin Hail Columbia genutzt, ein Lied, das W.H. Auden schrieb und Joseph Hopkinson komponierte. Das Lied wird heute noch bei Auftritten des US-Vizepräidenten gespielt.

The Star-Spangled Banner ist seit dem 3. März 1931 die offizielle Nationalhymne der USA.

Den Text schrieb Francis Scott Key, ein junger Anwalt, am Morgen des 14. September 1814. Er wollte damit seine Freude über den Sieg Amerikas über die Briten zum Ausdruck bringen, die in der Nacht im Zuge des Britisch-Amerikanischen Krieges (auch „Krieg von 1812“ genannt) Fort McHenry bei Baltimore, Maryland mit ihren Kriegsschiffen schwer bombardiert hatten. Der Grund für seine Reverenz an die amerikanische Flagge war seine Erleichterung darüber, dass am Tag nach den britischen Angriffen noch immer die amerikanische Flagge über dem Fort wehte.

Die Melodie stammt aus einem populären englischen Trinklied um 1800 von John Stafford Smith, das einst die Nationalhymne Luxemburgs unterlegte. 1916 erhielten die amerikanischen Militärkapellen von Präsident Woodrow Wilson die Weisung, zu offiziellen Anlässen dieses Lied zu spielen. Erst 1940 wurde neben dem Text auch eine verbindliche Melodie für die Hymne offiziell festgelegt.

Neben der Originalversion gibt es schätzungsweise 400 Bearbeitungen.

Hier der Text der Hymne:

1. O sag, kannst du sehen
im Lichte der frühen Morgendämmerung
Was wir so stolz bejubelten
bei der Abenddämmerung letztem Schimmer
Wessen breite Streifen und helle Sterne
durch die gefahrvollen Kämpfe
Über den Wällen, die wir beobachteten
so stattlich wehten?
Und der Raketen roter Schein
das Bersten der Bomben in der Luft
gaben die Nacht hindurch Kunde
dass unsere Flagge noch da war.
O sag, weht dieses sternenbesetzte Banner noch
Über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen?

2. Am Ufer noch eben zu sehen
durch die Nebel der Tiefe
Wo des Feindes stolzer Sitz
in ehrfürchtiger Stille ruht
Was ist es, was die Brise
über dem sich auftürmenden Steilhang,
Wenn sie zuckend weht
halb verbirgt, halb enthüllt?
Nun erfasst es den Schimmer
des ersten Morgenstrahls
In voller Pracht reflektiert
scheint es nun im (Licht-)Strom.
's ist das Sternenbanner! O möge es lange wehen
Über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen.

3. Und wo ist die Rotte
die sich rühmend geschworen
dass die Verwüstung des Kriegs
und die Wirren der Schlacht
ein Heim und ein Land
nimmermehr uns lassen sollten?
Ihr Blut hat schon ausgewaschen
die Verunreinigung ihrer stinkenden Fußstapfen
Keine Zuflucht konnte retten
die Taglöhner und Sklaven
vor dem Schrecken der Flucht
oder dem Dunkel des Grabes.
Und das sternenbesetzte Banner wird in Triumph wehen
Über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen!

4. O so sei es auf immer
wo freie Männer stehen
Zwischen ihren geliebten Heimen
und der Verwüstung des Kriegs!
Gesegnet mit Sieg und Frieden
möge das vom Himmel errettete Land
die Macht preisen
die uns eine Nation hat gemacht und bewahrt.
Dann müssen wir erobern
denn unser Grund ist gerecht
und dies sei unser Motto:
"Wir vertrauen auf Gott."
Und das sternenbesetzte Banner möge für immer wehen
über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen!


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